Aktualisiert 15. Januar 2023 von Thomas

16 Tiere, die Du in der Antarktis sehen kannst

Hier ist eine Liste mit Tieren, die du während einer Reise in die Antarktis siehst.

Es geht um die niedlichsten Pinguinarten der Antarktis, die größten Tiere der Erde, die im Meer vor dem Kontinent schwimmen und Vögel, die das Leben in der Eiswüste überleben.

Dazu kommen meine Tipps, wo, wie und wann du die Tiere in der Antarktis am besten bestaunen kannst.

1. Weddellrobbe

Eine Weddellrobbe sitzt auf dem Eis in der Antarktis

Der Nachwuchs der Weddelrobben gehört zu den niedlichsten Tieren in der Antarktis.

Weddellrobben sind Tiere des Eises. Sie leben weiter südlich als alle anderen Säugetiere. Sie bringen sogar ihre Jungen im eiskalten antarktischen Winter auf die Welt.

Die Robben gehören auch zu den niedlichsten Tieren der Antarktis, mit ihren Schnurrhaaren und großen Augen. Neugeborene Weddellrobben-Welpen sind besonders süß. Sie können nach der Geburt ihre übergroßen Flossen noch nicht kontrollieren. Das sorgt dafür, dass sie in den ersten Tagen ihres Lebens auf dem Eis herumtollen, bevor sie nach etwa einer Woche das Schwimmen lernen.

Das Polarmeer ist der natürliche Lebensraum der bis zu 450 kg schweren und rund 3,3 Meter langen Tiere. Sie können ohne aufzutauchen bis zu 12 km Unterwasser schwimmen. Mit ihrem dicken Schutz aus Speck ist das Eis für die Robben auch die meiste Zeit ein angenehmer Ort zum Leben, sogar an Tagen im Winter, mit einer Temperatur von Minus 40°.  

Weddelrobben verbringen ihr gesamtes Leben in der Antarktis. Deswegen kannst du sie vom Anfang der Expeditions-Saison im November bis zum Ende der Kreuzfahrten im März sehen.

2. Königspinguine

Königspinguin in Südgeorgien in der Antarktis

Hier siehst du zehntausende Königspinguine, zusammen mit Denkmälern der großen Antarktisforscher.

Königspinguine gehören zusammen mit den Kaiserpinguinen zu den Stars der Pinguin-Tierwelt. Fotos, Karikaturen und Cartoons von Pinguinen, sind entweder einem Königs- oder einem Kaiserpinguin nachempfunden. Sie haben den markanten, goldfarbenen Schnabel.

Der Königspinguin ist nach dem Kaiserpinguin die zweitgrößte Pinguinart, mit einem Gewicht von rund 15 kg. Du erkennst sie an den goldenen Federn an Kopf und Hals.

Sie leben vorwiegend auf den subantarktischen Inseln, wo es riesige Königspinguin Kolonien in Meeresnähe gibt. Sie gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Antarktis. Die größten Kolonien gibt es auf Südgeorgien, Macquarie Island, Prince Edward Island und Heard Island. In St. Andrews auf Südgeorgien gibt es eine Kolonie, zu der jährlich mehr als 100.000 Königspinguine kommen.

Ihr Brutverhalten ist komplex, weil sie Spät- oder Frühbrüter sind und nur alle drei Jahre zwei Küken aufziehen. Das ist ein Vorteil für dich, falls du sie während einer Expeditions-Kreuzfahrt sehen möchtest. Du siehst dadurch immer wieder junge Königspinguine.

3. Buckelwale

Buckelwal in der Antarktis

Buckelwale gehören zu den Meerestieren, die du mit einer hohen Chance in der Antarktis siehst.

Buckelwale gehören zu den Giganten der Antarktis. Ungleich ihren Vettern, den Blau-, Sei- und Zwergwalen, sind Buckelwale nicht schlank, sondern stämmig. Sie haben einen bis zu 40 Tonnen schweren Hals, übermäßig lange Brustflossen und werden 15 Meter lange. Wie bei allen Bartenwalen sind Buckelwal Weibchen etwas größer als die Männchen.

Achte auf die großen Wasserspritzer, die sie aus ihren doppelten Blaslöchern ausstoßen. Sie können bis zu drei Meter hoch sein.

Buckelwale sind auch dafür bekannt, dass sie die längste jährliche Wanderung aller Säugetiere machen. Sie wandern von der antarktischen Halbinsel über den Äquator bis Kolumbien, teilweise sogar nach Mexiko.

Für alle Walarten gilt, die beste Zeit für Whale-Watching ist von Februar bis März, also im antarktischen Herbst. Rund 50.000 Buckelwale leben in der Antarktis, speziell zwischen der Insel Südgeorgien und der Antarktischen Halbinsel.

4. Schneesturmvögel

Schneesturmvogel sitzt auf dem Schnee in der Antarktis

Eines der schönsten und kleinsten Tiere in der Antarktis ist der Schneesturmvogel. Sie sind in etwas so groß wie eine Taube. Ihre Federn sind reinweiß, mit schwarzen Augen und einem schwarzen Schnabel.

Obwohl Schneesturmvögel so klein sind, können sie das extreme antarktische Wetter überleben. Die Vögel sind so widerstandsfähig, dass sie ein Alter von bis zu 20 Jahre erreichen können.

Weil sie so langlebig sind, gibt es eine große Population der Vögel in der freien Wildbahn. Bis zu 4 Millionen Schneesturmvögel leben rund um den Kontinent Antarktika, vorrangig in der Nähe von offenem Wasser und rund um das Packeis.

Du kannst sie in mehreren Lebensstadien zwischen Oktober und Dezember in der Antarktis am besten sehen. Sie legen abhängig vom Breitengrad ihre Eier von Oktober bis November ab. Sie Küken sind innerhalb von 6 Wochen flügge.

5. Krill

Krill Unterwasser Aufnahme in der Antarktis

Krill ist die Grundlage des Lebens in der Antarktis.

Bezogen auf eine gesamte Biomasse von 500 Millionen Tonnen ist der Antarktische Krill die weltweit erfolgreichste Tierart. Die 6 cm langen Krebstiere leben im Südlichen Ozean und in den Gewässern rund um die Antarktis in Schwärmen. So ein Schwarm kann 10.000 bis 30.000 Tiere umfassen.

Die Krill-Schwärme sind die Grundlage von allem Leben in der Antarktis. Forscher sind überzeugt, dass ohne Krill das gesamte antarktische Ökosystem zusammenbrechen würde.

Alle fressen in der Antarktis Krill, Wale, Pinguine, Seevögel wie der Albatros, Seeleoparden, Robben und Fische. Ohne die kleinen Krebstierchen geht es nicht in der Antarktis.

Mehr zu den kleinen Tierchen erfährst du in den Vorträgen von Polarexperten, die es auf allen Antarktis-Expeditionsschiffen gibt. Ihre Anzahl ist von Januar bis April am höchsten. In den Monaten hast du die beste Chance für einen Blick auf einen Krillschwarm.

6. Orca (Killerwal)

Orca Killerwal schaut aus dem Meer in der Antarktis

Der Killerwal ist die größte Delfinart. Ein viel weniger furchterregender Name für den größten Jäger der Antarktis ist Orca.

Von den weltweit rund 100.000 Killerwalen, leben die meisten in der Antarktis. Das macht den südlichen Kontinent für den besten Ort für einen Blick auf Orcas. Aber es gibt nicht nur eine Art von Orcas, sondern vier, Typ A, Typ B, Typ C und Typ D.

Alle vier Orca-Arten kannst du in der Antarktis zusammen mit ihrer bevorzugten Beute sehen. Einer meiner grundlegenden Tipps für Antarktis Reisen ist, dass die beste Zeit zur Beobachtung von Walen der Februar ist. Das ist der antarktische Frühherbst. Auch im antarktischen Sommer von Dezember bis Januar hast du eine Chance für einen Blick auf Killerwale (Orcas).

7. Adélie Pinguine

Adelie Pinguin am Meer in der Antarktis

Adélie-Pinguine gehören zu den am meisten verbreiteten Pinguinarten.

Zusammen mit dem Kaiserpinguin leben Adélie-Pinguine am weitesten im Süden in der Antarktis. Du findest sie auf dem Packeis des antarktischen Kontinents und auf den subantarktischen Inseln. 

Sie sind ein kleiner Zweig der Pinguinfamilie, mit einem Gewicht von 5 kg im Durchschnitt und einer Größe von weniger als einem Meter. Adélie-Pinguine brüten von November bis Februar. Ihre Brutkolonien kannst du schon lange vorher hören und riechen, bevor du sie siehst. Adélie Kolonien sind riesengroß, mit bis zu einer halben Million Tiere.

Die Männchen fangen mit dem Brutvorgang an, indem sie ein Nest aus Kieselsteinen bauen. Wie bei den einem Großteil der anderen Pinguinarten teilen Adélie-Pinguine die Aufgabe der Aufzucht der Jungen. Das fasziniert Wissenschafter zusammen mit ihren Kieselnestern schon lange.

Falls die Beobachtung von Adélie-Pinguinen ganz oben auf deiner Antarktis-Wunschliste steht, dann komme zu den Reisen ins Rossmeer, die Ostantarktis und in den Süden der Antarktischen Halbinsel mit.

8. Seeleoparden

Seeleopard in der Antarktis

Seeleoparden sind geschickte Jäger.

Der Name Seeleoparden kommt von den Flecken auf ihrem Fell, die an die Großkatzen erinnern. Seeleoparden sind ähnlich wie Leoparden wilde Raubtiere. Sie jagen kleinere Robben, Fische, Tintenfische und sogar Pinguine.

Bei der Jagd kommen Seeleoparden in der Regel aus dem Hinterhalt. Oft warten sie unter dem Schelfeis darauf, dass ein Vogel bei der Suche nach Nahrung ins Meer eintaucht.

Weil ausgewachsene Seeleoparden wischen 300 und 500 kg wiegen, mit einer Länge von 3,5 und 3,8 m, müssen sie sich kaum Sorgen vor anderen Tieren in der Antarktis machen. Sie gehören zu den Königen im Tierreich, auf dem siebten Kontinent.

Du kannst Seeleoparden auf den subantarktischen Inseln, der eingeschränkt auf den Antarktischen Halbinsel und auf dem offenen Packeis in der Brutzeit von Pinguin-Kolonien sehen.

9. Pelzrobben

Pelzrobbe an Land mit Schiff im Hintergrund in der Antarktis

Die Pelzrobbe ist zum Glück keine gefährdete Tierart mehr.

Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts sind Pelzrobben wegen ihrem Fell gejagt worden. Heute gehören sie zum Glück nicht mehr zu den gefährdeten Tierarten. Ihr Bestand nimmt seit den 50er-Jahren wieder zu, momentan mit einem jährlichen Zuwachs von 10 %.

Sie kommen speziell entlang den Küsten der subantarktischen Inseln vor. Ihre Jungen ziehen die Robben in den Gewässern um die Inselgruppe Südgeorgien, den Südlichen Shetlandinseln, Südlichen Sandwichinseln, Bouvet, den Kerguelen und Süd Orkney auf.

Die Pelzrobben um Südgeorgien ernähren sich von Krill und Fisch. Bei der Futtersuche tauchen sie bis zu 50 Meter tief. Das machen sie in der Nacht, weil der Krill an die Wasseroberfläche kommt. Pelzrobben haben auch natürlichen Feinde, Orcas (Killerwale) und Seeleoparden. Sie haben es auf die Jungtiere der Robben abgesehen.

Du hast mit allen Antarktis-Expeditionen von November bis März eine Chance für einen Blick auf eine Pelzrobbe. Möchtest du die Robben möglichst sicher sehen, fahre mit einem Schiff mit, das Südgeorgien im Programm hat.

10. Wanderalbatros

Fliegender Wanderalbatros in der Antarktis

Kein Vogel hat eine längere Flügelspannweite als der Wanderalbatros. Er erreicht eine Spannweite von 3,1 bis 3,5 Metern. Dadurch kann er mit einem geringen Energieaufwand die großen Entfernungen in der Antarktis zurücklegen.

Durch die Kombination aus der Flügelspannweite und den starken Winden in der Antarktis können Wanderalbatrosse unglaubliche Entfernungen mit einem kleinen Energieaufwand zurücklegen.

Das ermöglicht ihnen ein Leben auf dem Kontinent Antarktika und den Inseln in der subantarktischen Regionen. Besonders häufig triffst du Wanderalbatrosse entlang den exponierten Bergkämmen von Prince-Edward-Island und Südgeorgien.

Interessant ist, dass Wanderalbatrosse zu den wenigen monogamen Tierarten gehören. Sobald sie einen Partner gefunden haben, bleiben sie ein Leben zusammen. Ihre langsame Fortpflanzungsprozess führt dazu, dass ihre Anzahl stagniert oder in einigen Regionen sinkt.

Die beste Chance für einen Blick auf einen Wanderalbatros hast du Mitte November in den Ozean rund um Südgeorgien. Falls du eine Antarktis Expeditions-Kreuzfahrt mit Südgeorgien buchen möchtest, solltest du das früh machen. Im Vergleich zu den Routen, die nur zur Antarktischen Halbinsel fahren, gibt es weniger Kabinen.

11. Raubmöwe

Eine Raubmöwe steht auf einem Eisblock in der Antarktis

Raubmöwen und Pinguine mögen sich nicht.

Die Raubmöwe (Skua) ist ein 60 cm langer Vogel, der wie eine Möwe aussieht. Sie brütet sowohl in der Arktis als auch in der Antarktis, von den Orkney-Inseln bis Island und von der Spitze Südamerikas bis in eine Entfernung von 200 km vom Südpol.

Im Süden haben sie Farben, die von blass rötlich bis braun variieren. Im antarktischen Winter ziehen Raubmöwen auf den Ozean. Die Vögel überqueren dafür sogar den Äquator.

Raubmöwen leben einen großen Teil von ihrem Leben auf dem Meer. Sie kommen nur im antarktischen Sommer in der Antarktis an Land, um ihren Nachwuchs großzuziehen.

12. Kaiserpinguin

Kaiserpinguine mit Nachwuchs in der Antarktis

Die größte Pinguinart ist das Symbol der Tiere in der Antarktis.

Von allen Pinguinarten steht der Kaiserpinguin am meisten für die Antarktis. Wenn du eine Reise in die Antarktis planst, ist der Kaiserpinguin das Tier, das du dir am ehesten vorstellst.

Kaiserpinguine sind die weltweit größten Pinguine, mit einem Gewicht von 30 kg und einer Größte von bis zu 120 cm. Du erkennst sie an ihren goldenen Federn an den Seiten des Kopfes einfach. Sie leben überall an der Küste der Antarktis, es gibt nur wenige Landkolonien. Die meisten Kaiserpinguine leben und brüten auf dem Meereis.

Faszinierend ist, dass sie die einzige der 8 Pinguin-Arten in der Antarktis sind, die im extrem hartem antarktischen Winters brüten können. Am ehesten siehst du Kaiserpinguine mit den wenigen Expeditions-Kreuzfahrten ins Weddellmeer. Sie leben aber auch entlang der westlichen Antarktischen Halbinsel.

13. Zwergwal

Ein Zwergwal ist knapp unter der Meeresoberfläche in der Antarktis

Südliche Zwergwale sind nicht so klein. Sie werden bis zu 8 m lange und können 8 Tonnen wiegen. Was sie ausmacht, ist ihre Geschwindigkeit von 30 bis 50 km/h. Wenn die Bedingungen stimmen, können sie dadurch lange Wanderungen schnell zurücklegen.

Ihre Größe war auch im vergangenen Jahrhundert ihr großes Glück. Walfänger haben Zwergwale ignoriert. Heute gibt es geschätzt 500.000 bis 1.000.000 Zwergwale. Das macht sie zur häufigsten Walart, die in allen Meeren zu finden ist, nicht nur in der Antarktis. Sie bevorzugen aber kältere Gewässer, vermutlich weil sie in der Antarktis Krill als einfache Nahrung finden. 

Die südlichen Zwergwale sind neugierig und verspielt. Sie kommen gerne nahe an die Schiffe und Zodiacs heran. Aufgrund ihrer Größe kannst du Zwergwale leicht von anderen Walarten unterscheiden. Eines ihrer wichtigsten Merkmale ist der spitz zulaufende Kopf, im Vergleich zum Buckelwal und Orcas.

14. Zügelpinguin

Ein Paar Zügelpinguine in der Antarktis

Zügelpinguine haben ein besonders exzentrisches Verhalten.

Zügelpinguine sind die der kleinsten Pinguinarten. Sie wiegen im Schnitt nur 4,5 kg, mit einer Größe von 65 cm. Sie werden Zügelpinguine genannt, weil sich eine Linie aus schwarzen Federn um ihr Kinn wickelt, der wie Zügel ausschaut.

Die Zügelpinguine brüten normalerweise von Dezember bis März auf felsigen Küsten abseits des Eises auf den subantarktischen Inseln, antarktischen Inseln auf der Antarktischen Halbinsel.

Wie Adélie-Pinguine können Zügelpinguine laut und aggressiv sein. Das gilt besonders, falls es um den Schutz der Steine ihrer Nester geht. Männliche Zügelpinguine sammeln die Steine, um eine Partnerin anzulocken. Männchen stehlen einander die Kieselsteine, was zu regelmäßigen kleinen Kämpfen führt.

Ihr sogar für Pinguine exzentrisches Verhalten, machen sie zusammen mit ihrer einzigartigen Zeichnung, zu einem der Stars in der Tierwelt der Antarktis. Du triffst sie am häufigsten auf der Antarktischen Halbinsel, was den Besuch einer Zügelpinguin-Kolonie einfach macht.

15. Südlicher See-Elefant

Südlicher See-Elefant an Land schaut in die Kamera in der Antarktis

Der Südliche See-Elefant ist die größte aller Robben in der Antarktis. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Tieren, die du während einer Expeditionsreise sehen kannst.

Männliche See-Elefanten sind gewaltig, mit einem Gewicht von 1.500 kg bis 3.700 kg. Weibchen sind mit 600 kg bis 800 kg deutlich kleiner. Der enorme Größenunterschied ist so ausgeprägt, dass du Weibchen manchmal mit Jungtieren verwechselst. Ob Männchen oder Weibchen, beide können 20 Minuten lange tauchen, in eine Tiefe von bis zu 500 m.

Willst du See-Elefanten sehen, hast du darauf in den gesamten antarktischen Küsten eine Chance. Du siehst sie am besten auf den subantarktischen Inseln, zum Beispiel auf Südgeorgien. Manchmal kommen See-Elefanten bis zu den Falklandinseln im Norden.

16. Blauwal

Blauwal Luftaufnahme in der Antarktis

In der Antarktis hast du eine Chance für einen Blick auf das größte Tier der Erde.

Der Blauwal ist das größte Tier, dass es jemals auf der Erde gegeben hat. Er kommt nicht nur in der Antarktis vor, sondern auch weiter nördlich, bis in die Karibik. Der Wal ist so beeindruckend, dass er in meiner Liste mit Tieren in der Antarktis eine der absoluten Empfehlungen ist.

Blauwale können gigantische 30 m lange werden. 30 m, das ist zum Vergleich ein zwölfstöckiges Haus. Sie sind bis zu 200 Tonnen schwer, ihr Ruf ist lauter als das Triebwerk von einem Jet und ihr Herz ist größer als ein Kleinwagen.

Leider gibt es nur noch wenige Tiere Blauwale. Ihr Bestand ist durch den Walfang bis in die 1960er-Jahren auf weniger als 400 Tiere in der Antarktis gesunken. Heute schwimmen wieder mehr als 2.000 Blauwale in der Antarktis.

In den nährstoffreichen Gewässern fressen Blauwale im antarktischen Sommer Krill, bevor sie zu Futterplätzen in den wärmeren Gewässern nahe dem Äquators ziehen. Weil Expeditions-Reisen nur im Antarktischen Sommer möglich sind, gibt es auf den Kreuzfahrten eine hohe Chance auf eine Begegnung mit einem Blauwal. Kreuzfahrten in der Nebensaison haben eine noch bessere Chance für einen Blick auf einen Blauwal. 

Planst du eine Reise in die Antarktis?

Die Tiere der Antarktis sind mit nichts zu vergleichen.

Sie haben sich an die lebensfeindlichste Landschaft der Erde angepasst, mit einer durchgehenden Nacht im Winter.

Allein die atemberaubende Kulisse aus Eis ist eine Reise in die Antarktis wert, aber viele Reisende kommen, um sich auch die einzigartigen Tiere anzusehen, vom Pinguin bis zum Wal.

Wenn du die antarktischen Tiere sehen möchtest, helfe ich dir gerne beim Aussuchen einer geeigneten Expedition.

Ich kenne die schönsten Routen der Schiffe, Zeitpunkte, zu denen du die Tiere der Antarktis am besten sehen kannst und habe Antworten auf Fragen, die du dir vielleicht noch nicht gestellt hast.

Schreibe dafür mir mit dem Kontaktformular, für eine unverbindliche, unabhängige Beratung, zu den möglichen Antarktis Expeditionen. Vielleicht siehst du schon bald ein paar der unglaublichen Tiere in der Antarktis. 

Beratung für eine Reise in die Antarktis

Schreibe uns für einen unverbindlichen, unabhängigen Beratungstermin. Wir kennen die Routen, Schiffe und Antworten auf Fragen, die Deine Antarktis Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer machen.

FAQ (Häufige Fragen)

Welche Tiere leben in der Antarktis?

Die Antarktis ist der lebensfeindlichste Kontinent der Erde. Trotzdem leben hier Millionen Tiere, darunter sind Pinguine, Wale, Robben, Seeleoparden, Schneesturmvögel, der Wanderalbatros, Raubmöwen und der Antarktische Krill. Mit einer gesamten Biomasse von 500.000 Millionen Tonnen, gilt der Krill sogar als das erfolgreichste Tier der Erde.

Welche Tiere gibt es am Südpol?

Tiere sind in der Antarktis in Meeresnähe und im Meer zu finden. Entlang den Küsten leben Tiere, die das Leben an Land und im Wasser gewohnt sind. Dazu zählen Pinguine, Robben und Seeleoparden.

Warum gibt es am Südpol keine Pinguine?

Pinguine leben vom Krill und anderen Kleinlebewesen im Meer. Sie verbringen entweder fast ihr gesamtes Leben auf dem Eis, zum Beispiel Kaiserpinguine, oder benötigen die Küste für die Aufzucht von ihrem Nachwuchs, zum Beispiel Königspinguine. Im Landesinneren der Antarktis würden Pinguine keine Nahrung finden.

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Thomas


Hi, ich bin Thomas. Ich reise jedes Jahr in mehr als 20 Länder. Hier teile ich meine Tipps, wie auch du mühelos viel von der Welt siehst.

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