Aktualisiert 22. August 2021 von Thomas

Das ist unser Guide zum Geld abheben in Frankreich

Obwohl Frankreich den Euro als Währung nutzt, können in unserem Nachbarland sehr hohe Gebühren für das Geld abheben anfallen.

Hier habe ich die möglichsten Kosten für das Geld abheben in Frankreich gesammelt und wie du sie am einfachsten vermeidest. 

Ich fange mit den möglichen Kosten an.

1. Wie viel kostet das Geld abheben in Frankreich?

Es gibt zwei Arten von Gebühren:

Gebühren von einem französischen Geldautomaten und Gebühren von deiner eigenen Bank für das Geld abheben. 

Die Fremdautomatengebühr von deutschen Banken bewegt sich im Ausland zwischen 4 € bis 10 € pro Transaktion mit einem Geldautomaten. Es gibt auch Banken ohne Geldautomatengebühr.

Die meisten Gebühren kommen in Frankreich deswegen von deiner eigenen Bank.

Der erste und wichtigste Schritt zur Vermeidung von Gebühren ist deswegen ein Vergleich von deinen Giro- und Kreditkarten. Ist eine Karte ohne Fremdautomatengebühren dabei?

Tipp: Die meisten Gebühren kommen von deiner eigenen Bank in Deutschland. Vergleiche die Konditionen von deinen Karten. Ist eine Karte ohne Geldautomatengebühr dabei?

2. Welche französischen Geldautomaten verlangen eine Eigengebühr?

Eigengebühren von Geldautomaten sind in Frankreich selten. Das kommt vor allem mit Touristengeldautomaten vor.

Geldautomaten für Touristen in Flughafenterminals, in großen Bahnhöfen, im Hafen, nahe beliebten Sehenswürdigkeiten und ähnlichen touristischen Orten haben am ehesten eine Eigengebühr.

Die Automaten gehören oft nicht zu einer Bank, sondern zu auf Reisende spezialisierte Firmen. Zu den größten Anbietern in Europa gehört Euronet.

Meide solche Automaten. 

Solche Geldautomaten haben oft Eigengebühren von bis zu 5 € pro Transaktion. 

Wichtig: Meide Touristengeldautomaten in Frankreich. Das sind meistens frei stehende Geldautomaten ohne eine Bankfiliale im Flughafen, Bahnhof und nahe Sehenswürdigkeiten.

3. Welche Geldautomaten habe in Frankreich keine eigene Gebühr?

Hebe Geld in Frankreich mit den Geldautomaten von normalen französischen Bankfilialen ab.

Die größten französischen Banken sind BNP Paribas, Crédit Agricole, Société Générale, Groupe BPCE und La Banque Postale.

Meide die Touristengeldautomaten in den Flughäfen und Häfen von Frankreich.

Tipp: Hebe das Geld am besten mit Automaten in normalen französischen Bankfilialen ab. Sie haben am ehesten keine eigenen Gebühren. 

4. Kann ich überall mit Giro- und Kreditkarten bezahlen?

Frankreich ist ein eher konservatives Land was die Kartenzahlung angeht.

Sogar Hipster-Cafés in Paris, an der Côte d’Azur und in den französischen Alpen nehmen oft nur Bargeld an. Das hat mit der typisch französischen Neigung zu Misstrauen gegenüber Banken zu tun. 

Mit einer Karte kannst du nahe touristischen Orten trotzdem in mehr als 90 % aller Fälle in Frankreich bezahlen.

Packe zur Sicherheit trotzdem ein wenig Bargeld ein. Frage außerdem vor einer Bestellung im Restaurant zur Sicherheit nach, ob du mit einer Karte bezahlen darfst.

Hinweis: Du kannst in Frankreich meistens mit der Karte zahlen. Franzosen sind bei dem Thema aber etwas konservativer. Packe deswegen immer ein wenig Bargeld ein.

5. Gebühren für das Geld abheben von deiner Bank vermeiden

Die Fremdautomatengebühren kommen von deiner eigenen Bank, nicht von Visa und Mastercard.

Der erste Schritt zur Vermeidung der Fremdautomatengebühr von meist 4 € bis 10 € pro Transaktion ist der Vergleich der Konditionen von deinen eigenen Giro- und Kreditkarten.

Ist eine Karte ohne Fremdautomatengebühren dabei? Gut. Dann bezahle mit der Karte und hebe mit ihr Geld ab.

Falls du keine Karte ohne Geldautomatengebühren hast, gibt es ausreichend viele dauerhaft kostenlose Reisekreditkarten in Deutschland.

So eine Karte sollte keine Jahresgebühren, keine Geldautomatengebühren, keine Fremdautomatengebühren und möglichst eine automatische Abrechnung ohne Kontowechsel haben.

Die Kriterien erfüllt in meinem Vergleich der Reisekreditkarten die Genial Visa Card von der Hanseatic Bank am besten.

Das kann die Karte:

  • Gebührenfrei: Dauerhaft ohne Mindestumsatz von der Jahresgebühr befreit.
  • Keine Auslandseinsatzgebühr: Zahle weltweit in Fremdwährungen ohne Fremdwährungs- oder Auslandseinsatzgebühr.
  • Keine Geldautomatengebühr: Keine Gebühren von der Hanseatic für das Geld abheben zu Hause in Deutschland, in Frankreich und dem Rest der Welt.
  • 100 % automatische Abrechnung: Per Einstellung in der App automatischer Ausgleich per Lastschrift oder eine monatliche Teilzahlung ohne Kontowechsel zur Hanseatic. 
  • Echte Kreditkarte: Mit einem Rahmen von 2.500 €.
  • Online-Shopping ohne Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr. 
  • Kostenlose Zusatzkarte. 
  • 5 % Rabatt im Reisportal der Hanseatic.


Der Antrag für die Karte funktioniert von zu Hause aus mit einer Online-Sofortentscheidung mit Video-Ident.

Das geht auch mit einem Smartphone.

Dadurch ist gleich klar, ob du die Karte erhältst und wie hoch der erste Rahmen ist.

Der Grund weshalb ich speziell die Genial Visa Card empfehle ist der automatische Rechnungsausgleich mit einem bestehenden Konto oder die alternative Teilzahlung. Der Wechsel zwischen den Optionen funktioniert mit der App der Hanseatic.

Lässt du immer die monatliche Rechnung automatisch ausgleichen fallen keine Zinsen und damit tatsächlich keine Zusatzkosten von deiner eigenen Bank an.

Mit Reisekreditkarten habe ich in den vergangenen Jahren leicht ein paar Hundert Euro gespart, wenn nicht mehr. Okay. Ich reise sehr viel.

Trotzdem sammeln sich die kleinen Gebühren zusammen, in Frankreich sind es Fremdautomatengebühren und in Ländern mit einer anderen Währung kommen noch Fremdwährungsgebühren dazu.

Das muss nicht sein.

Niemand mag unnötige Bankgebühren. Deswegen empfehle ich gerne allen Reisenden zumindest eine dauerhaft gebührenfreie Reisekreditkarte.

Mehr dazu: Hier geht es zum Antrag der Genial Visa Card von der Hanseatic Bank mit Online-Sofortentscheidung.

Mein Fazit ...

Französische Geldautomaten sind okay. 

Die meisten Gebühren kommen von deiner eigenen Bank.

Es gibt vergleichsweise wenige Touristengeldautomaten in Frankreich. Durch den Euro gibt es auch keine anderen Zusatzkosten. 

Trotzdem solltest du Geldautomaten in französischen Flughafenterminals, in Häfen, Bahnhöfen und Geldautomaten für Touristen nach Möglichkeit meiden. Sie verlangen am ehesten Zusatzgebühren. 

Hebe Geld immer mit den normalen Geldautomaten von französischen Banken ab.

Die Fremdautomatengebühr deutscher Banken macht im Schnitt 4 bis 10 € aus. Einige deutsche Banken verlangen gar keine Fremdautomatengebühren.

Der erste und wichtigste Schritt ist deswegen ein Vergleich deiner Karten.

Das spart auf Dauer am meisten Geld.

Falls du noch eine Frage zum Geld abheben in Frankreich hast, zur Genial Visa Card oder eigene Erfahrungen teilen möchtest, schreibe mir gerne unten in den Kommentaren.  

Gab es Probleme mit dem Geld abheben für dich in Frankreich oder war alles okay?

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Thomas


Hi. Hier teile ich meine Tipps, Erfahrungen und Erlebnisse aus der ganzen Welt. Besonders wichtig sind mir nützliche Reisetipps für müheloses Reisen.

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