Aktualisiert 7. März 2021 von Thomas

Italien gehört zur EU.

Die italienische Währung ist auch der Euro.

Trotzdem verlangen deutsche Banken für das Geld abheben in Italien oft vollkommen unverhältnismäßige Gebühren.

Die Gebühren kommen von deiner eigenen Bank zu Hause, nicht von Visa, nicht von Mastercard und auch nicht von den italienischen Geldautomaten.

Hier habe ich die möglichen Gebührenfallen gesammelt, einschließlich Tipps um sie zu vermeiden. 

Wie viel kostet das Geld abheben in Italien?

Die meisten Gebühren kommen von deiner eigenen Bank.

Es gibt zwei Arten von Gebühren: 

Fremdautomatengebühren von deiner eigenen Bank und Automatengebühren vom Betreiber der Geldautomaten.

Geldautomatengebühren gegenüber Kunden sind in Italien extrem selten. Das machen nur wenige Touristengeldautomaten.

Die typischen Kosten zwischen 4 € und 10 € pro Transaktion mit einem Geldautomaten hängen von den Konditionen deiner eigenen Bank zu Hause ab. 

Es gibt Banken vollkommen ohne Fremdautomatengebühren und Banken die sogar für 20 € aus dem Geldautomaten jedes Mal 5 € Gebühren verlangen. Dreimal 20 € aus dem Geldautomaten kosten damit alleine 15 €.

Der erste und wichtigste Schritt ist deswegen der Vergleich deiner Giro- und Kreditkarten.

Hast du eine Karte ohne Fremdautomatengebühren? Oder eine gute Reisekreditkarte?

Dann hebe mit der Karte in Italien Geld ab oder zahle gleich mit der Karte.

Karten vergleichen: Die meisten Kosten entstehen in Italien durch Geldautomaten- und Fremdautomatengebühren deiner eigenen Bank aus Deutschland. Vergleiche deswegen die Konditionen deiner Giro- und Kreditkarten.

Welche italienischen Geldautomaten verlangen eine eigene Gebühr?

Die italienischen Geldautomaten sind okay. Sie haben selten eine Eigengebühr. Achte aber auf Touristengeldautomaten!

Geldautomaten von normalen italienischen Banken (Il bancomat) haben sehr selten eine Eigengebühr. 

Automaten in Flughafenterminals, großen Bahnhöfen und Kreuzfahrthäfen haben am öftesten Gebührenfallen eingebaut. Das ist sowieso eine internationale Regel. 

Dazu kommen Touristengeldautomaten nahe bekannten Sehenswürdigkeiten in Italien wie dem Kolosseum in Rom, Vatikan, in Neapel, Venedig, Mailänder Dom und ähnlichen Orten.

Die Automaten haben sehr oft eine eigene Gebühr.

Hebe stattdessen möglichst immer mit den Geldautomaten von normalen italienischen Banken Geld ab. Die drei größten Banken sind in Italien Unicredit, Intesa Sanpaolo und Monte dei Paschi. 

Hebe Geld mit Geldautomaten von italienischen Banken ab! Meide nach Möglichkeit Touristengeldautomaten nahe Sehenswürdigkeiten, in Flughäfen und Häfen in Italien. Sie haben am wahrscheinlichsten eine Eigengebühr.

Vorsicht vor den Touristengeldautomaten!

Hebe Geld immer mit Automaten von normalen italienischen Banken ab!

Nach deiner eigenen Bank sind in Italien Touristengeldautomaten der größte Kostentreiber.

Eine besonders bekannte Marke ist Euronet.

Die gelb-blauen Geldautomaten vermitteln auf den ersten Blick den Eindruck, als ob sie günstiger wären.

Das genaue Gegenteil ist der Fall. 

Schweizer warne ich an der Stelle noch speziell vor den Geldautomaten in Italien. Die Sie haben meistens eine Dynamic Currency Conversion Abfrage im Zahlungsverlauf eingebaut. Das ist die meiner Meinung nach häufigste Touristenfalle der Welt. 

Dabei legt der Automat den Kurs zwischen der eigenen Währung und der Fremdwährung fest.

Er ist meistens 4 bis 12 % schlechter als der aktuelle Tageskurs von Visa und Mastercard.

Geldautomaten von italienischen Banken sind okay: Meide frei stehenden Touristengeldautomaten in den Flughäfen, Bahnhöfen, Innenstädten und Häfen in Italien. 

Kann ich immer mit Giro- und Kreditkarten in Italien zahlen?

Restaurants, Cafes und Läden akzeptieren fast immer Giro- und Kreditkarten.

Italienische Läden kleben Logos mit akzeptierten Karten auf ihre Eingangstüre und das Kartenlesegerät.

In Restaurants, Cafes und Läden kannst du in Italien mit der gleichen Wahrscheinlichkeit mit einer Giro- oder Kreditkarte zahlen wie zu Hause in Deutschland.

Eine Ausnahme davon sind Dinge wie der 1 € Espresso am Tresen. Den zahlst du in bar.

Girokarten von Visa und Mastercard haben in Italien die höchste Akzeptanzrate.

Kreditkarten von American Express und Diners Card haben in Italien eine genauso geringe Akzeptanzrate wie zu Hause.

In bar zahlst du außerdem noch in den meisten italienischen Bars, Clubs und Strandclubs.

Tickets von öffentlichen Verkehrsmitteln kannst du in großen italienischen Städten in einem Automaten kaufen. Für kleine Busse am Land ist meistens Bargeld notwendig.

Packe trotzdem zur Sicherheit immer ausreichend Bargeld ein. Das gilt speziell für den Süden. 

Du kannst in Italien meisten mit der Karte zahlen: Italienische Restaurants, Cafes und Läden nehmen fast immer Giro- und Kreditkarten an. Packe zur Sicherheit trotzdem ausreichend Bargeld ein. 

5. Fremdautomatengebühr von deiner eigenen Bank vermeiden

Die Fremdautomatengebühr vermeidest du am einfachsten mit dem Vergleich der Konditionen von deinen Giro- und Kreditkarten. 

Die Fremdautomatengebühr ist die größte Kostenfalle in Italien. 

Vergleiche deswegen im ersten Schritt die Konditionen deiner Giro- und Kreditkarten vor einer Reise nach Italien.

Hast du eine Karte ohne Fremdautomatengebühr? Oder eine Karte mit einer Freimenge pro Monat?

Dann sollte alles gut sein.

Damit ist das Geld abheben in Italien abgesehen von einigen Touristengeldautomaten tatsächlich kostenlos möglich.

Falls alle Karten eine Gebühr haben, gibt es ausreichend viele kostenlose Alternativen in Deutschland. 

Die einfachste Lösung ist eine dauerhaft von der Jahresgebühr befreite Reisekreditkarte ohne Fremdautomatengebühr mit einer monatlich 100 % automatischen Abrechnung mit dem eigenen Konto. 

Die Karte sollte zusätzlich keine Fremdwährungsgebühr für Reisen in andere Länder haben.

Momentan erfüllt die Genial Visa Card von der Hansatic Bank die Kriterien in meinem Vergleich von Reisekreditkarten am besten. 

Das kann sie:

  • Ohne Jahresgebühr: Dauerhaft ohne einen Mindestumsatz.
  • Ohne Geldautomatengebühr: Keine Gebühren der Hansatic für das Geld abheben zu Hause in Deutschland, Italien und dem Rest der Welt.
  • Ohne Fremdwährungsgebühr: Zahle in Fremdwährungen ohne Währungs- und Auslandseinsatzgebühr. 
  • 100 % automatische Abrechnung: Mit Einstellung in der App 100 % automatische Abrechnung mit deinem Konto oder mit Teilzahlung.
  • Kein Kontowechsel: Automatische Abrechnung mit deinem momentanen Konto. 
  • Bestellungen aus dem Ausland ohne Auslandseinsatzgebühr.
  • Kostenlose Zusatzkarte für Partner oder als Reservekarte.
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic Bank.
  • Online Antrag von zu Hause.

Der Antrag der Genial Visa Card ist mit einem Online-Sofortantrag mit Video-Ident möglich.

Das geht von zu Hause aus sogar mit einem Smartphone.

Durch den Sofortantrag ist gleich klar, ob du die Karte erhältst und wie hoch der erste Rahmen ist.

Der Grund weshalb ich die Hanseatic Genial Card speziell als Reisekreditkarte für Italien und den Rest der Welt empfehle, ist der automatische Ausgleich des monatlichen Rahmens. 

Per Einstellung in der App ist das zu 100 % automatisch oder mit einer Teilzahlung möglich. Dadurch gibt es tatsächlich keine Kosten. 

Die Geldautomatengebühren sammeln sich im Verlauf des Jahres immer zusammen, vor allem im Ausland. Eine gebührenfreie Karte spart leicht ein paar Hundert Euro im Verlauf der Jahre. 

Zusätzlich sparst du mit der Karte die Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr in Ländern außerhalb der Eurozone. 

Die Gebühren sind unnötig und ein Relikt der Konditionen von alten Banken. 

Hier ist der Link zum Antrag der Genial Visa Card von der Hanseatic Bank.

Mein Fazit

Italienische Geldautomaten sind okay.

Sie stehen mit dem Namen "Il bancomat" nahe allen wichtigen Orten in Italien. Die Automaten lassen sich in Touristenorten normalerweise in Deutsch einstellen. Englisch ist als zweite Sprache fast immer installiert. 

Manipulierte Geldautomaten gibt es in Italien genau so oft wie in Deutschland. Dafür sind frei stehende Automaten wie zu Hause am anfälligsten. 

Das sind sowieso meistens Touristengeldautomaten, die du meiden solltest. Sie haben oft eine Eigengebühr. 

Hebe deswegen Geld mit Automaten von normalen italienischen Bankfilialen ab.

Die meisten Kosten kommen schlussendlich aber immer noch von deiner eigenen Bank zu Hause in Form vom Fremdautomatengebühren.

Vergleiche deswegen immer die Konditionen von deiner Giro- und Kreditkarte vor einer Reise nach Italien.

Mit den einfachen Tipps hebst du in Italien problemlos kostenlos Geld ab. 

Falls du noch eine Frage zum Geld abheben in Italien, zur Kartenzahlung oder der Hanseatic Genial Visa Card hast, dann schreibe mir gerne unten in den Kommentaren. 

Welche Erfahrungen hast du mit den italienischen Geldautomaten gemacht?

Waren sie gut oder schlecht?

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Thomas


Hi. Hier teile ich meine Tipps, Erfahrungen und Erlebnisse aus der ganzen Welt. Besonders wichtig sind mir nützliche Reisetipps für müheloses Reisen.

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