Aktualisiert 10. August 2021 von Thomas

Geld abheben in Italien: So vermeidest Du Gebühren

Das ist unser kompletter Guide zum Geld abheben in Italien

Hier geht es um mögliche Touristenfallen, typische Gebühren und wie du unnötige Kosten einfach vermeidest.

Ich fange mit den möglichen Kosten für das Geld abheben in Italien an.

1. Wie viel kostet das Geld abheben in Italien?

Die meisten Gebühren kommen von deiner eigenen Bank zu Hause in Deutschland, nicht von Visa, Mastercard oder italienischen Geldautomaten.

Deutsche Banken verlangen meisten eine Gebühr zwischen 4 € und 10 € für das Geld abheben mit einem fremden Automaten in Italien.

Damit sind Automaten gemeint, die nicht zu deiner eigenen Bank oder einer Partnerbank in Italien gehören.

Auslandsgebühren fallen in Italien nicht an, weil Italien zur EU gehört und den Euro als Währung nutzt.

Online-Banken haben manchmal einen monatlichen Freibetrag für das Geld abheben im Ausland. Der erste Schritt ist deswegen der Vergleich deiner Giro- und Kreditkarten.

Karten vergleichen: Deutsche Banken verlangen im Schnitt 4 € bis 10 € für das Geld abheben in Italien. Die Gebühren kommen von deiner Bank, nicht von Visa und Mastercard.

2. Verlangen italienische Geldautomaten eine eigene Gebühr?

Die italienischen Geldautomaten sind okay. Sie haben selten eine Eigengebühr. Achte aber auf Touristengeldautomaten!

Das kommt darauf an.

Geldautomaten von normalen italienischen Banken (Il bancomat) haben selten eine Eigengebühr. 

Automaten in Flughafenterminals, großen Bahnhöfen und Kreuzfahrthäfen haben oft eigene Gebühren. Dazu kommen Touristengeldautomaten nahe Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum in Rom, im Vatikan, dem Mailänder Dom und ähnlichen Orten. Meide solche Automaten.

Hebe stattdessen Geld in den Filialen von normalen italienischen Banken ab.

Die drei größten italienischen Banken sind Unicredit, Intesa Sanpaolo und Monte dei Paschi. 

Hebe Geld mit Automaten von italienischen Banken ab! Meide Geldautomaten für Touristen nahe Sehenswürdigkeiten, in Flughäfen und Häfen in Italien.

3. Vorsicht vor Geldautomaten für Touristen in Italien!

Hebe Geld immer mit Automaten von normalen italienischen Banken ab! Meide Touristengeldautomaten nahe Sehenswürdigkeiten.

Blaue-gelbe Geldautomaten von Euronet hast du sicherlich schon einmal im Ausland oder zu Hause in Deutschland gesehen? Sie stehen immer nahe Orten mit vielen Touristen.

In vielen italienischen Städten siehst du dutzende solche Automaten.

Sie verursachen nach deiner eigenen Bank am meisten unnötige Gebühren.

Die Automaten vermitteln auf den ersten Blick den Eindruck, als ob sie besonders günstig für Reisende wären.

Das genaue Gegenteil ist der Fall. 

Geldautomaten in Italien sind genauso sicher wie in Deutschland: Die einzige häufige Touristenfalle sind Geldautomaten für Touristen nahe Sehenswürdigkeiten.

4. Kann ich immer mit einer Giro- oder Kreditkarte in Italien zahlen?

Restaurants, Cafes und Läden akzeptieren fast immer Giro- und Kreditkarten.

In Restaurants, Cafes und Läden kannst du in Italien mit der gleichen Wahrscheinlichkeit mit einer Giro- oder Kreditkarte zahlen wie zu Hause in Deutschland.

Kleine Dinge wie den 1 € Espresso am Tresen zahlst du in bar. In bar zahlst du auch in den meisten italienischen Bars, Clubs und Strandclubs.

Tickets von öffentlichen Verkehrsmitteln kannst du in großen italienischen Städten mit einem Automaten kaufen. Für kleine Busse am Land ist Bargeld notwendig.

Die Kartenzahlung ist trotzdem in rund 90 % von allen Fällen möglich. Das gilt für Tickets für Museen, Supermärkte und die meisten Restaurants. Frage einfach zur Sicherheit einfach vor der Bestellung noch einmal nach.

Kreditkarten von Visa und Mastercard haben die höchste Akzeptanzrate. American Express und Diners Card nehmen auch in Italien sehr wenige Läden an.

Italiener zahlen so oft wie Deutsche mit der Karte: Große Restaurants, Cafes und Läden nehmen fast immer Karten an. Kleine Läden, Cafes und Boutiquen nehmen oft nur Bargeld. Packe deswegen zur Sicherheit ausreichend Bargeld ein. 

5. Geldautomatengebühr von deiner eigenen Bank vermeiden

Die Fremdautomatengebühr vermeidest du am einfachsten mit dem Vergleich der Konditionen von deinen Giro- und Kreditkarten. 

Die Fremdautomatengebühr ist die größte Kostenfalle in Italien. 

Vergleiche deswegen im ersten Schritt die Konditionen deiner Giro- und Kreditkarten vor einer Reise nach Italien.

Hast du eine Karte ohne Fremdautomatengebühr? Oder eine Karte mit einer Freimenge pro Monat?

Dann sollte alles gut sein.

Damit ist das Geld abheben in Italien abgesehen von einigen Touristengeldautomaten tatsächlich kostenlos möglich.

Falls alle Karten eine Gebühr haben, gibt es ausreichend viele kostenlose Alternativen in Deutschland. 

Die einfachste Lösung ist eine dauerhaft von der Jahresgebühr befreite Reisekreditkarte ohne Fremdautomatengebühr mit einer monatlich 100 % automatischen Abrechnung mit dem eigenen Konto. 

Die Karte sollte zusätzlich keine Fremdwährungsgebühr für Reisen in andere Länder haben.

Momentan erfüllt die Genial Visa Card von der Hansatic Bank die Kriterien in meinem Vergleich von Reisekreditkarten am besten. 

Das kann sie:

  • Keine Jahresgebühr: Dauerhaft ohne einen Mindestumsatz.
  • Ohne Geldautomatengebühr: Keine Gebühren der Hansatic für das Geld abheben zu Hause in Deutschland, Italien und dem Rest der Welt. 
  • Ohne Fremdwährungsgebühr: Zahle in Fremdwährungen ohne Währungs- und Auslandseinsatzgebühr.
  • 100 % automatische Abrechnung: Mit Einstellung in der App 100 % automatische Abrechnung mit deinem Konto ohne Kontowechsel oder mit Teilzahlung.
  • Echte Kreditkarte: Mit einem Rahmen von 2.500 €.
  • Online-Shopping ohne Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr. 
  • Kostenlose Zusatzkarte. 
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic.

Der Antrag der Genial Visa Card ist mit einem Online-Sofortantrag mit Video-Ident möglich.

Das geht von zu Hause aus sogar mit einem Smartphone.

Durch den Sofortantrag ist gleich klar, ob du die Karte erhältst und wie hoch der erste Rahmen ist.

Der Grund weshalb ich die Hanseatic Genial Card speziell als Reisekreditkarte für Italien und den Rest der Welt empfehle, ist der automatische Ausgleich des monatlichen Rahmens. 

Per Einstellung in der App ist das zu 100 % automatisch oder mit einer Teilzahlung möglich. Dadurch gibt es tatsächlich keine Kosten. 

Die Geldautomatengebühren sammeln sich im Verlauf des Jahres immer zusammen, vor allem im Ausland. Eine gebührenfreie Karte spart leicht ein paar Hundert Euro im Verlauf der Jahre. 

Zusätzlich sparst du mit der Karte die Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr in Ländern außerhalb der Eurozone. 

Die Gebühren sind unnötig und ein Relikt der Konditionen von alten Banken. 

Mehr dazu: Hier ist der direkte Link zum Antrag der Genial Visa Card von der Hanseatic Bank. 

Mein Fazit

Geldautomaten in Italien sind okay.

Mit dem Namen "Il bancomat" stehen sie nahe allen wichtigen Orten in Italien.

Die Automaten lassen sich in Touristenorten in Deutsch oder zumindest in Englisch einstellen. einstellen.

Geldautomaten in normalen italienischen Bankfilialen haben sehr selten eine Eigengebühr. Hebe mit ihnen Geld ab und meide Geldautomaten für Touristen in Italien.

Die meisten unnötigen Kosten kommen aber von deiner eigenen Bank in Form vom Geldautomatengebühren.

Vergleiche deswegen immer die Konditionen von deinen Giro- und Kreditkarten vor einer Reise nach Italien.

Es gibt dauerhaft kostenlose Karten ohne unnötigen Gebühren.

Mit den paar einfachen Tipps sparst du auf Dauer eine Menge Geld.

Falls du noch eine Frage zum Geld abheben in Italien hast, zur Kartenzahlung oder der Hanseatic Genial Visa Card, dann schreibe mir gerne unten in den Kommentaren. 

Welche Erfahrungen hast du mit den italienischen Geldautomaten gemacht?

Waren sie gut oder schlecht?

Hat dir der Beitrag gefallen?

Thomas


Hi. Hier teile ich meine Tipps, Erfahrungen und Erlebnisse aus der ganzen Welt. Besonders wichtig sind mir nützliche Reisetipps für müheloses Reisen.

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