Aktualisiert 21. Juli 2022 von Thomas

Bezahlen mit Karte in den USA: So geht es ohne Gebühren

Das ist mein kompletter Guide zum Bezahlen mit einer Karte in den USA.

Die USA sind ein Land der Kreditkarten. Viele Karten aus Europa werden nicht angenommen.

Für Reisen in die USA ist eine Kreditkarte notwendig, die auch im Ausland funktionieren.

Hier geht es darum, welche Karten angenommen werden, wie du unnötige Gebühren vermeidest und mögliche Touristenfallen.

Ich fange mit der häufigsten Touristenfalle an.

1. Touristenfalle: Soll ich in Euro oder US-Dollar bezahlen?

New York als Symbol für die USA

Bezahle in den USA immer in US-Dollar, mit einer Karte.

Hinter der Auswahl steckt die häufigste Touristenfalle der Welt. 

Bis zu 13 % von deinem Geld sind weg, falls du dich falsch entscheidest.

Gemeint ist damit die Frage "In Euro oder in der Landeswährung (US-Dollar) abrechnen"?

Das System mit dem Namen Dynamic Currency Conversion (DCC) ist kein Service.

Rechnest du in Euro außerhalb der Euro-Zone ab, dürfen die Betreiber von Geldautomaten, von einem Kartenlesegerät oder Online-Shop den Wechselkurs festlegen.

Der Tageskurs von Visa und Mastercard ist zwischen dem Euro und US-Dollar 4 % bis 13 % günstiger.

Das ist ein Unterschied von 4 € bis 13 € pro 100 €.

Zum Vergleich weicht der Kurs von Visa und Mastercard Kreditkarten an den meisten Tagen weniger als 0,43 % vom US-Dollar-Kurs der EZB ab.

Das ist der Kurs, den du mit Google findest. 

Günstiger geht es nicht.

Suche gerne eine Wechselstube mit einem besseren Kurs zwischen dem Euro und US-Dollar.

Wichtig: Rechne Transaktionen mit einer Karte in den USA immer in US-Dollar ab, sonst können hohe zusätzliche Gebühren anfallen.

2. Funktionieren alle EC-Karten, Girokarten und Kreditkarten in den USA?

Öffentlicher Verkehr in San Francisco in den USA

Vom öffentlichen Verkehr bis zum Café: du bezahlst mit einer Karte.

Mit einer EC-Karte ist heute eine Girokarte gemeint.

Girokarten mit dem V-Pay Logo haben noch nie in den USA funktioniert.

Mastercard hat die Ausgabe von neuen Maestro Girokarten mit 2023 eingestellt.

Die Annahmerate von Maestro sinkt deswegen zunehmend. Du musst Maestro Karten außerdem für Reisen in die USA freischalten lassen.

Das geht abhängig von deiner Bank im Online-Banking, der App, am Telefon oder nur in einer Filiale.

Am besten funktionieren in den USA Debit Karten und Kreditkarten der Marktführer Visa (50 % weltweiter Marktanteil) und Mastercard (25 % weltweiter Marktanteil).

Kreditkarten von American Express haben auch eine gute Annahmerate, aber hohe Gebühren.

Deswegen empfehle ich dir für Reisen in die Vereinigten Staaten von Amerika mindestens eine echte Kreditkarte von Visa oder Mastercard, damit du nicht ohne Geld dastehst.

Wichtig: Girokarten funktionieren in den USA gar nicht oder haben eine schlechte Annahmerate. Du solltest zumindest eine echte Kreditkarte von Visa oder Mastercard mitnehmen.

3. Währungsgebühr von deiner Bank vermeiden.

Bilder von Kreditkarten als Symbol zum Vergleich der Karten zum Bezahlen in den USA

Vergleiche die Gebühren von deinen Karten. Ist eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühren dabei?

Die Fremdwährungsgebühr zwischen 0 % und 4 % kommt von deiner Bank, nicht von Visa, Mastercard oder amerikanischen Banken.

Dasselbe gilt für die Fremdautomatengebühr von 4 € bis 6 € für das Geld abheben.

Nur Kreditkarten von American Express und Diners Card aus Deutschland haben immer Fremdwährungs- und Geldautomatengebühr.

Willst du die Gebühren vermeiden, vergleiche deswegen im ersten Schritt deine Kreditkarten von Visa und Mastercard.

Ist eine Karte ohne Fremdwährungsgebühren dabei?

Falls nicht, gibt es einen Ausweg.

Es gibt in Deutschland dauerhaft von der Jahresgebühr befreite Reisekreditkarten.

Eine gute Reisekreditkarte darf keine Jahresgebühr, keine Fremdwährungsgebühr, keine Auslandseinsatzgebühr und keine Geldautomatengebühr haben. 

Sie darf außerdem keinen Aufschlag auf den Wechselkurs von Visa oder Mastercard haben.

Für Reisen in die Vereinigten Staaten sollte sie einen Rahmen für die Kaution von Hotels, einem Mietwagen oder unerwartete Ausgaben haben. 

Im Idealfall funktioniert die Abrechnung der Karte automatisch, ohne Kontowechsel.

Und sie sollte vom Marktführer Visa mit der höchsten weltweiten Annahmerate kommen.

In meinen Vergleich der besten Reisekreditkarten erfüllt die kostenlose schwarze Genial Visa Card von der Hanseatic Bank seit Jahren alle Konditionen am besten.

Das kann die Karte:

  • Keine Jahresgebühr: Dauerhaft, ohne Mindestumsatz.
  • Keine Auslandseinsatzgebühr: Bezahle weltweit ohne Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr, natürlich auch in US-Dollar.
  • Keine Geldautomatengebühr: Keine Gebühren für das Geld abheben in Deutschland, den USA und dem Rest der Welt von der Hanseatic.
  • Kein Kontowechsel: Trotzdem mit 100 % automatischen Abrechnung oder einer monatlichen Teilzahlung ab 20 € per Einstellung in der App ohne Kontowechsel zur Hanseatic.
  • Visa Wechselkurs: Ohne Aufschlag von der Hanseatic.
  • Echte Kreditkarte: Mit einem Rahmen von bis zu 2.500 €.
  • Online-Shopping ohne Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr. 
  • Kostenlose Zusatzkarte. 
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic.

Die Karte bekommst du mit einem Online-Sofortantrag mit Video-Ident von zu Hause aus. 

Das geht mit deinem Smartphone ohne Papierkram in fünf Minuten.

Deine neue Kreditkarte kommt danach in ein paar Werktagen mit der Post nach Hause.

Du kannst sie gleich zum Bezahlen, Geld abheben zu Hause und deine Reise in die USA verwenden.

Der Grund, weshalb die Genial Card seit Jahren in meinem Vergleich auf dem ersten Platz steht, ist die automatische Abrechnung ohne Kontowechsel.

Mit der automatischen monatlichen vollen Abrechnung gibt es keine Zinsen und damit tatsächlich keine zusätzlichen Kosten.

Alternativ wechselst du in der App der Genial Card auf eine Teilzahlung ab 20 € pro Monat.

Mir haben meine gebührenfreien Kreditkarten in den letzten Jahren Hunderte Euro gespart. Ich reise auch jedes Jahr in mehr als 20 Länder, von den USA bis Asien.

Zumindest eine dauerhaft gebührenfreie Kreditkarte für Reisen empfehle ich trotzdem allen Reisenden.

Es kostet nichts, spart Geld und macht Schluss mit der Suche nach einer Wechselstube.

Und eine Kreditkarte ist für Reisen in die USA sowieso notwendig.

Zum Antrag: Hier ist der Link zum kostenlosen Online-Antrag der Genial Visa Card von der Hanseatic.

Mein Fazit

Ich hoffe, du hast alle Antworten zum Bezahlen mit einer Karte in den USA gefunden.

Denke daran, dass du eine echte Kreditkarte von Visa oder Mastercard in den USA brauchst. Deine Girokarten funktionieren entweder gar nicht oder nur nach Freischaltung.

Rechne alle Transaktionen mit einer Karte in den USA in US-Dollar ab. Das spart eine Menge Geld.

Vergleiche außerdem die Konditionen von deinen Kreditkarten. Ist eine Karte ohne Fremdwährungsgebühr dabei?

Mit den einfachen Tipps sparst du in den USA und anderen Ländern mit einer Fremdwährung eine Menge Geld

Falls du noch eine Frage zum Bezahlen mit einer Karte in den USA hast, zur Genial Card von der Hanseatic oder eigene Erfahrungen teilen möchtest, schreibe mir gerne in den Kommentaren.

Ich wünsche dir noch eine schöne Reise in die USA.

FAQ (Häufige Fragen)

Kann man mit einer EC-Karte in den USA bezahlen?

Mit einer EC-Karte ist heute immer eine Girokarte gemeint. Girokarten mit dem V-Pay Logo funktionieren in den USA nicht. Maestro hat die Ausgabe von neuen Maestro Girokarten mit 2023 eingestellt. Die Karten haben deswegen eine abnehmende Annahmerate. Das Bezahlen mit einer EC-Karte (Girokarte) funktioniert deswegen in den USA immer seltener.

Kann ich mit Maestro Girokarten in den USA bezahlen?

Mastercard hat die Ausgabe von neuen Maestro Girokarten mit 2023 eingestellt. Die Annahmerate von Maestro Karten sinkt deswegen zunehmend. Die Freischaltung von Maestro Karten ist in den USA außerdem notwendig. Das funktioniert abhängig von deiner Bank im Online-Banking, der App, am Telefon oder nur in der Filiale.

Wie zahle ich am besten in den USA?

Das Zahlen ist in den USA am besten mit einer Kreditkarte von Visa oder Mastercard möglich. Die Karte sollte keine Fremdwährungsgebühr, keine Auslandseinsatzgebühr und keinen Aufschlag von deiner eigenen Bank auf den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem US-Dollar haben.

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Thomas


Hi, ich bin Thomas. Ich reise jedes Jahr in mehr als 20 Länder. Hier teile ich meine Tipps, wie auch du mühelos viel von der Welt siehst.

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