Aktualisiert 6. April 2020 von Thomas

Viele EC-Karten aus Deutschland funktionieren in den USA nicht.

Die USA hat im Vergleich zu Europa ein anderes Kartensystem. Ein durchschnittlicher US-Bürger hat drei Kreditkarten, in Deutschland hat jeder dritte Einwohner eine echte Kreditkarte.

Wechselstuben sind in den USA selten. Hotels und Mietwagenläden verlangen normalerweise eine echte Kreditkarte als Kaution.

Eine echte Kreditkarte gehört deswegen für Reisen in die USA ins Gepäck.

Hier habe ich Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Dazu gehört, welche Kreditkarten in den USA funktionieren, wie viele Gebühren anfallen und welche Kreditkarten die richtige für eine Reise in die USA ist. 

1. Welche EC-Karten (Debitkarten) funktionieren in den USA?

EC-Karten mit dem V Pay Logo funktionieren nur in der EU und einigen Nachbarländern. Sie funktionieren nicht in den USA!

Maestro EC-Karten sind normalerweise aus Sicherheitsgründen für den Einsatz außerhalb der EU gesperrt. Prüfe das vor einer Reise in die USA. Die Freischaltung ist meist mit der Support-Hotline, im Online-Banking, der App oder in der Filiale deiner Bank möglich.

2. Welche Gebühren fallen mit Kreditkarten in den USA an?

Die meisten Gebühren kommen von deiner eigenen Bank. Visa und Mastercard hat keine Fremdwährungsgebühr und keine Fremdautomatengebühr. Die Kosten hängen von den Konditionen deiner Bank ab.

  • Fremdwährungsgebühr (Auslandsgebühr): 0 bis 4% der Rechnungssumme mit einem Geldautomaten oder Kartenlesegerät. Viele Banken verlangen gar keine Fremdwährungsgebühr. Das ist ein grundlegend wichtiges Merkmal für eine USA-Kreditkarte.
  • Fremdautomatengebühr: deutsche Banken verlangen im Schnitt eine Gebühr von 4 bis 10€ für das Geld abheben mit einem fremden Geldautomaten. Das gilt spezielle für EC-Karten. Es gibt viele Kreditkarten, die gar keine Fremdautomatengebühr haben.

Einige Geldautomaten haben in den USA eine eigene Gebühr für das Geld abheben. Sie fällt unabhängig von den Konditionen deiner eigenen Bank ab.

Bis zum Sommer 2020 gab es Kreditkarten, die Eigengebühren von Geldautomaten auf Antrag ersetzt haben. Leider ist keine Kreditkarte mehr am Markt, die das macht. 

Vorsicht Touristenfalle: Die Abfrage: "In Euro oder in US-Dollar abrechnen?" stellen viele Geldautomaten (ATM) und Kartenlesegeräte in den USA. Rechne alle Transaktionen in US-Dollar ab! Rechnest du in Euro in den USA ab, darf der Betreiber der Geldautomaten oder des Kartenlesers den Kurs zwischen dem Euro und dem US-Dollar festlegen. 


Das System mit dem Namen Dynamic Currency Conversion ist kein Service, sondern die meiner Meinung häufigste Touristenfalle der Welt. Der Kurs ist mit DCC oft 10% schlechter als der Tageskurs von Visa und Mastercard. Deine Bank kann trotzdem eine Auslandsgebühr verlangen, weil die Transaktion in den USA war.

3. Welche Kreditkarten eignen sich für Reisen in die USA?

​Es sollte eine "echte Kreditkarte" (Credit-Card) sein. Echte Kreditkarten haben einen Verfügungsrahmen. ​Die gesammelten Umsätze werden nach einem Monat mit dem hinterlegten gegengerechnet. Das ist wie ein kostenloser Kredit für einen Monat.

Debitkarten, zu denen auch EC-Karten und Debit Kreditkarten gehören, rechnen alle Umsätze sofort mit dem hinterlegten Konto gegen.

Debitkarten akzeptieren in den USA Hotels und Mietwagenläden nicht für Kautionen.

Es gibt noch Revolving Cards, die nur einen Teil der Umsätze monatlich abrechnen. Das ist eine Kostenfalle, von der ich dringend abrate. Das ist wie ein eingebauter Ratenkredit mit hohen Zinsen.

Eine Kreditkarte für die USA sollte als letztes Merkmal keine Fremdwährungsgebühr, Auslandsgebühr und keine Fremdautomatengebühr haben. Im Idealfall ist es eine dauerhaft von der Jahresgebühr befreite Kreditkarte.

Das gibt es am Markt.

​Die beste Reisekreditkarte ist dafür meiner Meinung nach die Genial Visa Card von der Hanseatic Bank​.

Der Antrag der Karte ist ohne einen Kontenwechsel möglich. Die Abrechnung funktioniert monatlich zu 100% automatisch. ​​

Die Hanseatic verlangt dauerhaft keine Jahresgebühr, keine Fremdwährungsgebühr, keine Auslandseinsatzgebühr und keine Fremdautomatengebühr.

​Die Karte hat einen maximalen Rahmen von 2.500€.

Das kann die Kreditkarte

  • Dauerhaft gebührenfrei: dauerhaft keine Jahresgebühr, keine Anmeldegebühr und keine laufenden kosten (ohne einen Mindestumsatz). 
  • Keine Fremdautomatengebühr: ohne Gebühren Geld abheben in Deutschland, den Vereinigten Staaten und dem Rest der Welt. 
  • Keine Fremdwährungsgebühr: ​​ohne Fremdwährungsgebühr mit der Karte zahlen und Geld abheben (in den USA und dem Rest der Welt). ​
  • ​100%ige automatische Abrechnung ohne einen Kontenwechsel. Dadurch fallen keine Zinsen an und damit auch keine zusätzlichen Kosten. Eine Teilzahlung stellst du alternativ mit der App ein. 
  • Bestelle aus dem Ausland Waren ohne eine Fremdwährungsgebühr. 
  • Kostenlose Zusatzkarte für Partner oder als Reservekarte.
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic Bank.
  • Du kannst die Karte von zu Hause aus online beantragen.

Der Antrag funktioniert mit einer Online-Sofortentscheidung und Video-Ident von zu Hause aus. Das geht sogar am Smartphone. Dadurch ist sofort klar, ob du die Karte bekommst und wie hoch der erste Verfügungsrahmen ist.

Die Karte kommt danach in ein paar Werktagen mit der Post nach Hause. Sie ist nach der Freischaltung sofort einsatzbereit.

Die Hanseatic vermeidet den Haken der anderen Reisekreditkarten und ermöglicht eine 100%ig automatische Abrechnung ohne einen Kontenwechsel.

Durch die automatische Abrechnung gibt es keine vergessenen Rechnungen und damit auch keine zusätzlichen Kosten (Zinsen) für Ratenzahlungen. Das ist der Grund, weshalb die Genial Card meiner Meinung nach die beste Reisekreditkarte für die USA und alle anderen Länder ist. Eine Teilzahlung stellst du alternativ mit der App ein. 

Ich habe mit gebührenfreien Kreditkarten in den letzten Jahren leicht ein paar Hundert Euro gespart, wenn nicht mehr. Deswegen empfehle ich allen Reisenden zumindest eine dauerhaft gebührenfreie Karte. Das gilt noch einmal mehr für die USA.

Niemand zahlt gerne unnötige Bankgebühren. Für die USA ist zumindest eine echte Kreditkarte notwendig. Die Karte ist kostenlos.

Hier ist der Link zum Antrag der Genial Card von der Hanseatic Bank.

Fazit zu Kreditkarten in den USA

Ein durchschnittlicher US-Bürger hat drei Kreditkarten. Das Zahlungssystem in den USA ist darauf ausgelegt. In Deutschland hat nur jeder dritte Einwohner eine Kreditkarte.

Debitkarten (EC) haben sich in Europa durchgesetzt. ​ V Pay Debitkarten (EC-Karten), funktionieren nur in der EU und einigen Nachbarländern. Hotels und Mietwagen​händler verlangen für die Kaution eine echte Kreditkarte mit einem Verfügungsrahmen.

Welche Kreditkarte für die USA passt, hängt zusätzlich von den Auslandsgebühren ab. Die Fremdwährungsgebühr zwischen 0 und 4% und die Fremdautomatengebühr zwischen 0 und 10€ hängt von deiner Bank ab. Vergleiche deswegen immer den Kurs deiner Karten.

Das spart auf Dauer sehr viel Geld. Nicht nur in den USA, sondern auch in allen anderen Reisezielen.

Falls du noch eine Frage zum Zahlen mit einer Kreditkarte in den USA hast, zur Genial Visa Card oder eigene Erfahrungen teilen möchtest, dann schreibe mir gerne unten in den Kommentaren.

​Hat immer alles funktioniert oder gab es ein Problem?

Thomas


Hi. Hier teile ich meine Tipps, Erfahrungen und Erlebnisse aus der ganzen Welt. Besonders wichtig sind mir nützliche Reisetipps für müheloses Reisen.

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