Aktualisiert 5. Mai 2020 von Thomas

​Ein paar Gedanken zum Geld abheben zahlen sich vor einer Reise aus. 

​In den USA funktionieren viele deutsche EC-Karten nicht. Viele deutsche Banken verlange eine hohe Fremdautomatengebühr und Fremdwährungsgebühr in den USA.

Zusätzlich gibt es Touristenfallen, die du kennen solltest.

Hier habe ich dafür die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

5 Tipps zum Geld abheben (Kartenzahlung)​

1. Wie hoch sind die Gebühren für das Geld abheben in den USA

Die ​meisten Kosten kommen von deiner eigenen Bank. Geldautomaten (ATM) verlangen in den USA selten hohe Gebühren.

Deutsche Banken verlangen eine Fremdautomatengebühr zwischen 4 und 10€ und eine Fremdwährungsgebühr zwischen 1 und 3% der Transaktionssumme. Die Gebühren kommen von deiner Bank, nicht von Visa und Mastercard.

Ein Vergleich der Karte zahlt sich deswegen immer aus. Es gibt ausreichend viele dauerhaft gebührenfreie Reisekreditkarten, ohne eine Fremdwährungsgebühr und ohne eine Fremdautomatengebühr. 

Das Geld abheben ist in den USA trotzdem fast immer günstiger als das Wechseln von Euro in US-Dollar.

Zahle im Idealfall gleich mit der Karte.

​Gebühren vergleichen: Die Fremdautomaten und Fremdwährungsgebühr kommt von deiner eigenen Bank. Vergleiche die Konditionen deiner Karten. Zahle im Idealfall direkt mit der Karte. 

2. Viele EC-Karten funktionieren nicht in den USA nicht!

EC-Karten mit dem V Pay Aufdruck funktionieren nur in der EU und einigen Nachbarländern.

​Maestro EC-Karten müssen normalerweise für den Einsatz außerhalb der EU freigeschaltet werden. Das funktioniert abhängig von deiner Bank mit der Banking-App, in der Filiale, mit einer Support-Hotline oder in der Filiale. 

​​Kreditkarten von Visa und Mastercard funktionieren in den Vereinigten Staaten problemlos. Packe zur Sicherheit immer ​mindestens eine Kreditkarte mit einem Verfügungsrahmen ein. Autovermietungen und Hotels verlangen oft eine Karte mit einem Rahmen als Kaution.

Die Kartenzahlung ist in den USA zusätzlich viel ​normaler als in Deutschland. ​Rechne speziell während einem Roadtrip nicht in jeder Stadt mit einer Wechselstube. Du brauchst eine Karte zum Geld abheben und zahlen. Zusätzlich empfehle ich noch eine Karte als Backup. 

Eine nicht funktionierende EC-Karte ist eines der häufigsten Probleme während Reisen in die USA.

EC-Karte prüfen, Kreditkarte vergleichen: EC-Karten funktionieren in den USA entweder gar nicht oder nur mit einer Freischaltung. Prüfe das dringend vor deiner Abreise! Packe zusätzlich mindestens eine Kreditkarte mit einem Verfügungsrahmen ein. Das ist zum Zahlen und zur Reservierung von Hotels und Autos meistens notwendig.

​3. Zahlen mit Kreditkarten in den USA

Kreditkarten sind in den USA das häufigste Zahlungsmittel. Das gilt für alle Bereiche des Lebens.

Dazu kommen immer mehr Zahlungs-Apps, zum Beispiel von Apple Pay und Google Pay. Die dahinterliegenden Gebühren kommen übrigens noch immer von deiner Bank, nicht von Apple oder Visa und Mastercard.

Das Taxi fährt mit Uber oder Lyft. 

Speziell ist in den USA das Thema von Trinkgeld. Kellner erhalten oft kein festes Gehalt. Sie leben vom Trinkgeld ihrer Kunden. Du zahlst in der Regel erst die Rechnung des Restaurants, danach kannst du noch das Trinkgeld für den Kellner eingeben. Sie geben dir dafür normalerweise das Kartenlesegerät.

15 bis 20% Trinkgeld sind in den USA normal.

Kreditkarten von Visa und Mastercard haben die höchste Akzeptanzrate mit dem besten Wechselkurs. Diners Card und American Express kommt zwar aus den USA, die Akzeptanzrate und der Kurs ist aber schlechter.

​​Besonderheiten: ​Kreditkarten haben in den USA bessere Konditionen. Die Kartenzahlung ist ​häufiger als in Deutschland. Eine Besonderheit ist Trinkgeld, dass über das Kartenlesegerät läuft. Visa und Mastercard haben die höchste Akzeptanzrate.

​​4. Häufigste Touristenfalle in den USA

Kennst du im Ausland die Abfrage von Geldautomaten oder Kartenlesegeräten: "In Euro oder in der Landeswährung (US-Dollar) abrechnen?" Rechnest du außerhalb der Euro-Zone in Euro ab, darf der Betreiber des Geldautomaten oder des Kartenlesegeräts den Kurs festlegen.

Das System mit dem Namen Dynamic Currency Conversion ist kein Service, sondern die meiner Meinung nach häufigste Touristenfalle der Welt. Der normale Tageskurs von Visa und Mastercard ist durchaus 10% günstiger.

Die Betreiber der Automaten erhalten für d​ie Abrechnung mit DCC eine Provision.

Eine andere Version der Frage ist: "Mit einem garantiert festgelegten Wechselkurs abrechnen?" Klicke auch in dem Fall auf nein. Der Tageskurs von deinen Karten ist günstiger.

​Rechne in den USA immer in US-Dollar ab! ​Sonst fallen hohe zusätzliche Gebühren an. Das gilt für alle Geldautomaten und alle Kartenlesegeräte. Der Tageskurs deiner EC- ​und Kreditkarte ist günstiger.

​5. Vermeide Fremdautomatengebühren und Fremdwährungsgebühren in den USA

Die Fremdwährungsgebühr (​1 bis 3%) und Fremdautomatengebühr (​4 bis 10€) kommt von deiner Bank, nicht von Visa und Mastercard. 

Ein Vergleich der Konditionen deiner Karten zahlt sich deswegen immer aus. Das vermeidet vor allem während einer langen Reise in die USA und in andere Länder hohe Kosten. 

​Falls alle Karten schlechte Konditionen haben, ist die einfachste Lösung ohne einen Kontenwechsel eine dauerhaft gebührenfreie Reisekreditkarte​. Die Karte sollte für die Kaution von Mietwägen, Hotels und als Backup einen Verfügungsrahmen haben.

Meine Empfehlung ist die dauerhaft gebührenfreie Genial Visa Card von der Hanseatic Bank.

Die Hanseatic verlangt keine Fremdautomatengebühr, keine Fremdwährungsgebühr und dauerhaft ohne Mindestumsatz keine Jahresgebühr. Die Abrechnung ist ohne einen Kontenwechsel zu 100% automatisch möglich.

Das kann die Karte:

  • Dauerhaft gebührenfrei: ​die Hanseatic verlangt dauerhaft ohne Mindestumsatz keine Jahresgebühr, keine Anmeldegebühr und keine anderen laufenden Kosten. 
  • Keine Fremdautomatengebühr: ​gebührenfrei Geld abheben zu Hause in Deutschland, in den Vereinigten Staaten und dem Rest der Welt. 
  • Keine Fremdwährungsgebühr: ​​zahle ohne Fremdwährungsgebühr mit der Karte und hebe Geld ab (in den USA und dem Rest der Welt). ​
  • ​100%ige automatische Abrechnung ohne einen Kontenwechsel. Dadurch fallen keine Zinsen an und damit auch keine zusätzlichen Kosten. Eine Teilzahlung stellst du alternativ mit der App ein. 
  • ​Bestell​ungen in Fremdwährungen ohne eine Manipulationsgebühr.
  • Kostenlose Zusatzkarte für Partner oder als Reservekarte.
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic Bank
  • Du kannst die Karte von zu Hause aus online beantragen.

Der Antrag funktioniert mit einer Online-Sofortentscheidung und Video-ID von zu Hause aus. Dadurch ist gleich klar, wie hoch der Verfügungsrahmen ist und ob du die Karte bekommst. Maximal ist am Anfang ein Rahmen von 2.500€ möglich. Ein Gehaltsnachweis kann ​den Rahmen erhöhen.

Die Karte kommt danach in ein paar Werktagen mit der Post nach Hause.

Die Hanseatic hat den größten Haken der anderen Reisekreditkarten vermieden und ermöglicht eine automatische Abrechnung. Dadurch gibt es keine vergessenen Rechnungen, keine Zinsen und damit keine zusätzlichen Kosten. Das ist auch der Grund, weshalb ich speziell die Genial Card ​als ​empfehle. 

Ich habe mit Reisekreditkarten in den letzten Jahren leicht ein paar Hundert Euro gespart. Deswegen empfehle ich allen Reisenden zumindest eine dauerhaft gebührenfreie Karte. ​Das gilt speziell für die USA.

Du brauchst eine funktionierende Karte zum Geld abheben, für Kautionen und zum Zahlen.

Die Genial Card kostet nichts, sie hat einen Rahmen und vermeidet unnötige Gebühren. 

Hier ist der Link zum Antrag der Genial Visa Card von der Hanseatic Bank.

Mein Fazit zum Geld abheben in den USA

​Die Gebühren für das Geld abheben kommen Großteils von deiner eigenen Bank. Amerikanische Geldautomaten (ATM) verlangen selten eine eigene Gebühr für das Geld abheben.

Die Fremdautomatengebühr der deutschen Banken schwankt zwischen 4 bis 10€, die Fremdwährungsgebühr schwankt ​zwischen 1 bis 3%. Die Gebühren kommen von deiner Bank, nicht von Visa und Mastercard.

Manche Banken verlangen gar keine Gebühren. Vergleiche deswegen immer die Konditionen deiner Karten.

​Denke daran, dass in den USA viele EC-Karten nicht funktionieren. Für Maestro Karten ist normalerweise eine Freischaltung notwendig. V Pay funktioniert nur in der EU.

​Das Zahlen mit Kreditkarten ist in den USA viel normaler. Es gibt vergleichsweise wenige Wechselstuben. Hotels und Mietwagenfirmen verlangen gerne eine Kreditkarte mit einem Rahmen als Kaution.

Packe deswegen mindestens eine Karte mit einem Rahmen ein. Eine zweite Karte als Backup ​ist sinnvoll. 

​Rechne außerdem alle Transaktionen in den USA in US-Dollar ab, sonst fallen hohe zusätzliche Gebühren an.

Mit den paar einfachsten Tipps sparst du mit Sicherheit eine Menge Geld.

Falls du noch eine Frage zum Geld abheben in den USA hast, zur Genial Visa Card oder eigene Erfahrungen teilen möchtest, dann schreibe mir gerne unten in den Kommentaren. 

Hat das Geld abheben in den USA für dich gut funktioniert oder nicht?​

Thomas


Hi. Hier teile ich meine Tipps, Erfahrungen und Erlebnisse aus der ganzen Welt. Besonders wichtig sind mir nützliche Reisetipps für müheloses Reisen.

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