Aktualisiert 28. März 2020 von Thomas

Euro akzeptiert niemand in den USA.

Die Währung ist der US-Dollar.

Das Geld wechseln ist auf jeden Fall notwendig. ​Packe zumindest eine funktionierende Kreditkarte ein.

Die Kartenzahlung ist in den USA viel häufiger. Europäische EC-Karten funktionieren oft nicht in den USA.

Damit das Wechseln von Euro in US-Dollar einfach, günstig und ohne Touristenfallen funktioniert, habe ich hier die wichtigsten Tipps dazu gesammelt. 

Mini Bank Geldautomat (ATM) an einer Hauswand in den USA

​Das Geld wechseln ist in den USA günstiger.

1. Kann ich in Deutschland Euro in US-Dollar wechseln

Ja. Fast alle Wechselstuben und Banken in Deutschland können Euro in US-Dollar wechseln. Bei kleinen Banken ist eine Vorbestellung manchmal notwendig.

Der Kurs und der Preis sind in Deutschland aber schlecht. Eine schlechte amerikanische Wechselstube ist im Schnitt günstiger als eine durchschnittliche deutsche Bank.

Deutsche Banken müssen US-Dollar erst importieren, auf Lager halten und verteilen. Das verursacht Kosten, die du als Kunde schlussendlich zahlst. In den USA sind US-Dollar schon da. Euro nimmst du selbst mit. 

Wechsle das Geld in den USA! Deutsche Banken können Euro in US-Dollar wechseln, in den USA ist der Kurs aber günstiger. Zahle gleich mit der Karte oder hebe Geld ab. Die Karte sollte keine Fremdwährungs- und Fremdautomatengebühr haben.

Geldautomat (ATM) an einem Hauseingang in den USA

Wechselstuben sind abseits der Sehenswürdigkeiten sehr selten.

2. Wechselstuben sind in den USA selten, hebe Geld ab oder zahle mit der Karte

Wechselstuben sind in den USA selten. Nicht einmal nahe Sehenswürdigkeiten wie dem Broadway in New York stehen viele Wechselstuben (Exchange). Das gilt noch viel mehr für kleine Städte während Rundreisen.

In den USA hebst du Geld ab oder zahlst gleich mit der Karte. Karten nehmen fast alle Läden an. Hebe zur Sicherheit ein paar US-Dollar als Backup ab.

Das ist in den USA die einfachste Lösung.

Meide außerdem die Wechselstuben in den US-Flughäfen. Ihr Kurs ist im Vergleich zu Wechselstuben in den Städten, dem Geld abheben und der Kartenzahlung leicht 10% schlechter. 

Zahle mit der Karte oder hebe Geld ab! Es gibt in den USA wenige Wechselstuben. Der Kurs im Flughafen ist besonders schlecht. Zahle im Idealfall gleich mit der Karte.

Eingabegerät eines Geldautomat (ATM) in den USA

Zahle in den USA gleich mit der Karte. Das ist am günstigsten.

3. Funktionieren alle EC- und Kreditkarten in den USA?

Es passiert sehr oft, dass Deutsche in die USA fliegen und kein Geld abheben können. Der Grund ist einfach. Es funktionieren viele EC-Karten aus Europa nicht in den USA.

Karten mit dem V Pay Aufdruck funktionieren nur in Europa und einigen Nachbarländern der EU. Maestro EC-Karten sollten in den USA funktionieren.

Die sicherste Lösung ist in den USA eine Kreditkarte. Ich empfehle für eine Reise zur Sicherheit zumindest zwei Karten. Eine Karte sollte eine vollwertige Kreditkarte mit einem Verfügungsrahmen sein. Amerikanische Autovermieter und Hotels verlangen so eine Karte oft für die Kaution.

Karten von Visa und Mastercard haben den besten Wechselkurs zwischen dem Euro und dem US-Dollar. Diners Card und American Express haben einen schlechten Kurs. Die Fremdwährungsgebühr und Fremdautomatengebühr hängt von deiner herausgebenden Bank ab. Dazu komme ich noch. 

Packe eine vollwertige Kreditkarte ein! In den USA funktionieren V Pay EC-Karten nicht. Eine Kreditkarte mit einem Verfügungsrahmen sollte im Gepäck sein, weil Mietwagenfirmen und Hotels die Karte oft für eine Kaution verwenden.

Times Square in New York, USA

Rechne in den USA immer alle Transaktionen in US-Dollar ab!

4. Vermeide die häufigste Touristenfalle in den USA

Kennst du im Ausland die Abfrage von Geldautomaten oder Kartenlesegeräten: „In Euro oder in der Landeswährung abrechnen?“

Rechnest du in den USA in Euro ab, darf der Betreiber des Automaten den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem US-Dollar festlegen. Das System mit dem Namen Dynamic Currency Conversion ist kein Service, sondern meiner Meinung nach die häufigste Touristenfalle der Welt.

Die DCC kostet leicht 10% von deinem abgehobenen Geld oder der Kartenzahlung. Der Tageskurs von Visa, Mastercard, Amex und Diners Card ist günstiger.

Die Betreiber der Geldautomaten und Kartenlesegeräte bekommen für die DCC-Abfrage eine Provision.

Eine andere Version der Frage ist: „Mit einem garantiert festgelegten Wechselkurs abrechnen?“ Klicke wiederum auf nein. Der Tageskurs der Kreditkarten ist günstiger. 

Rechne in den USA immer alle Zahlungen in US-Dollar ab! Rechnest du in Euro ab, fallen hohe zusätzlichen Gebühren an. Das gilt für alle Geldautomaten und alle Kartenlesegeräte. Kreditkarten haben einen guten Kurs zwischen dem Euro und dem US-Dollar.

Geldautomat (ATM) mit der Aufschrift Free Cash withdrawls in den USA

Die meisten Gebühren kommen von deiner eigenen Bank.

5. Fremdwährungsgebühr und Fremdautomatengebühr vermeiden

Die Fremdautomatengebühr zwischen 4 bis 10€ und die Fremdwährungsgebühr zwischen 1 bis 3% der Transaktionssumme kommt von deiner Bank, nicht von Visa und Mastercard.

Die Kosten lassen sich vermeiden. Vergleiche immer die Konditionen deiner Karten. Das gilt speziell für eine längere Reise in die USA (und in alle anderen Länder).

Falls alle Karten schlechte Konditionen haben, ist die einfachste Lösung eine dauerhaft gebührenfreie Reisekreditkarte ohne einen Kontenwechsel.

Meine Empfehlung ist die Genial Visa Card von der Hanseatic Bank.

Die Abrechnung der Karte funktioniert ohne einen Kontenwechsel zu 100%. Die Hanseatic verlangt dauerhaft keine Jahresgebühr, keine Fremdautomatengebühr und keine Fremdwährungsgebühr.

Das kann die Karte:

  • Dauerhaft gebührenfrei: dauerhaft ohne Mindestumsatz von der Jahresgebühr befreit. Es gibt keine laufenden Kosten und keine Gebühr für den Antrag.
  • Keine Fremdautomatengebühr: keine Gebühren für das Geld abheben zu Hause in Deutschland, in den USA und dem Rest der Welt.
  • Keine Fremdwährungsgebühr: keine Gebühren für das Zahlen mit der Karte und das Geld abheben in den USA und allen anderen Fremdwährungen.
  • Automatische 100%ige Abrechnung ohne einen Kontenwechsel. Dadurch fallen keine Zinsen an. Ein neues Hanseatic Konto ist nicht notwendig. Eine Teilzahlung stellst du alternativ mit der Genial Card App ein.
  • Bestelle Waren in Fremdwährungen ohne eine Manipulationsgebühr.
  • Kostenlose Zusatzkarte für Partner oder als Reservekarte.
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic Bank.
  • Du kannst die Karte von zu Hause aus online beantragen.

Der Antrag funktioniert mit einer Online-Sofortentscheidung und Video-Ident von zu Hause aus. Dadurch ist gleich klar, ob du die Karte erhältst und wie hoch der anfängliche Verfügungsrahmen ist. Maximal sind anfänglich 2.500€ möglich.

Die Karte kommt nach dem Antrag in ein paar Werktagen mit der Post nach Hause.

Die Hanseatic hat den größten Haken der anderen Reisekreditkarten vermieden und ermöglicht eine 100%ige automatische Abrechnung ohne Kontenwechel. Dadurch fallen keine Zinsen und damit keine zusätzlichen Kosten an. Das ist der Grund, weshalb ich speziell die Genial Card empfehle.

Eine Teilzahlung stellst du alternativ per App ein.

Mit Reisekreditkarte habe ich in den letzten Jahren leicht ein paar Hundert Euro gespart, wenn nicht mehr. Deswegen empfehle ich allen Reisenden zumindest eine gebührenfreie Karte. Das spart auf Dauer sehr viel Geld.

Die Karte hat zusätzlich einen Rahmen für Mietwagen und Hotels.

Das macht sie für die USA klar zur besten Lösung.

Sie kostet nichts. Niemand zahlt gerne unnötige Gebühren.

Hier ist der Link zum Antrag der Genial Visa Card von der Hanseatic Bank.

Eingang der New York Stock Exchange in den USA

​New York Stock Exchange in der Wall Street: das Zentrum der amerikanischen Wirtschaft. 

Zum Geld wechseln gehören auch Überweisungen in die Vereinigten Staaten

Die Vereinigten Staaten gehören zu den wichtigsten Handelspartner von Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Überweisungen in die USA sind trotzdem teuer. Das SEPA System funktioniert nicht. Es handelt sich um eine klassische Auslandsüberweisung.

Kosten von mehr als 50€ für eine 1.000€ Überweisung sind normal.

Banken können selten direkt Geld auf ein amerikanisches Konto überweisen. Dafür ist in der Regel eine ​Intermediär-Bank (Intermediary-Bank) notwendig.

Dadurch fallen Gebühren von der eigenen Bank und möglicherweise von mehr als einer ​Intermediär-Bank an. Die höchsten Kosten entstehen durch den von den Banken selbst festgelegten Wechselkurs, Fremdwährungsgebühren und den Gebühren im internationalen Zahlungsverkehr.

Die Optionen OUR, BEN und SHARE haben auch einen Einfluss auf die Kosten der Überweisung. OUR ist meistens die Option mit den geringsten Gesamtgebühren. Das ist auch die einzige Option, mit der auf dem anderen Konto der richtige Betrag ankommt.

Vergleiche möglichst immer die Gebühren und den Kurs deiner eigenen Bank mit internationalen Zahlungsdienstleistern und Spezialbanken. Überweisungen gehören nicht zum Kerngeschäft der normalen deutschen und amerikanischen Universalbanken.

Falls du Geld für einen gemieteten Wohnwagen, als Eigenübertrag auf das Konto, Studiengebühren oder geschäftlichen Gründen überweisen möchtest, ist meine Empfehlung Transferwise.

Sie wechseln Euro in US-Dollar mit dem echten Marktpreis (Mid-Market-Rate bzw. Devisenmittelkurs). Das ist der fairste Kurs, mit dem Handelspartner Geld wechseln können.

Die Gesamtkosten sind rund 80% günstiger als mit einer normalen Bank. Das Geld kommt im Schnitt in 0 bis 2 Werktagen auf dem US-Konto an. Die genauen Kosten stehen ohne eine Anmeldung auf der US-Dollar Startseite von Transferwise. Gib ein, wie viel US-Dollar ankommen sollten oder wie viel Euro überweisen werden.

Wähle danach noch zwischen einer Preiswert-Überweisung und einer Schnellüberweisung aus.

Hier habe ich mehr Tipps zu Überweisungen in die USA geschrieben. 

Infografik mit einer Bschreibung wie das Geld wechseln per Transaktion ins Ausland funktioniert.

​Grafik: So funktioniert eine Überweisung in die USA.

Mein Fazit zum Geld wechseln in den USA

Euro nimmt in den USA niemand an.

Wechsle das Geld nicht zu Hause in Deutschland. Das ist teuer. Meide zusätzlich die Wechselstuben in den amerikanischen Flughäfen.

Die Kartenzahlung ist in den USA viel einfacher als das Geld wechseln. Das gilt speziell für Roadtrips. Sogar in New York, Los Angeles und San Francisco sind Wechselstuben selten.

Packe zum Zahlen eine funktionierende Kreditkarte ohne Fremdautomatengebühr und ohne eine Fremdwährungsgebühr ein.

Sie sollte zusätzlich für die Buchung von Hotels und Autos einen Verfügungsrahmen haben.

Denke außerdem daran, dass du in den USA alle Transaktionen in US-Dollar abrechnest. Rechnest du in Euro ab, fallen hohe zusätzliche Gebühren an.

Mit den paar einfachen Tipps sparst du mit Sicherheit eine Menge Geld in den USA.

Falls du noch eine Frage zum Wechseln von Euro in US-Dollar hast, zur Genial Visa Card oder eigene Erfahrungen teilen möchtest, dann schreibe mir gerne unten in den Kommentaren.

Hat das Geld wechseln für dich in den Vereinigten Staaten gut funktioniert oder nicht?

Thomas


Hi. Hier teile ich meine Tipps, Erfahrungen und Erlebnisse aus der ganzen Welt. Besonders wichtig sind mir nützliche Reisetipps für müheloses Reisen.

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