Geld abheben in England (London): Wie kann ich Gebühren vermeiden?

Für eine Reise in das Vereinigte Königreich zahlen sich Gedanken zum Geld abheben aus.

Weil Geldautomaten Euro in Britische Pfund wechseln müssen, fallen manchmal hohe zusätzliche Gebühren an. Viele davon lassen sich vermeiden.

Hier habe ich meine Erfahrungen, Tipps zur Vermeidung von Gebühren beim Geld abheben gesammelt.

Ich gehe zusätzlich noch speziell auf London ein.

5 Tipps zum Geld abheben im Vereinigten Königreich (England, Schottland, Wales und Nordirland)

1. Welche Gebühren fallen für das Geld abheben an?

Deutsche Banken verlangen für das Geld abheben im Vereinigten Königreich mit normalen EC und Kreditkarten eine Fremdautomatengebühr zwischen 4 und 10€ pro Transaktion. Die abgehobene Summe ist dabei egal.

Manche Geldautomaten in England, Wales, Nordirland und Schottland verlangen eine eigene Gebühr in Höhe von 1,90 Pfund pro Transaktion. Gehe zum nächsten Automaten weiter, falls dich das stört. Der nächste Automat ist nie weit, besonders in London. Es stehen überall Automaten mit der Werbung „Free Cash“.

Dazu kommt eine Fremdwährungsgebühr zwischen 1 und 3% der abgehobenen Summer oder der Kartenzahlung.

Manche Banken verlangen gar keine Fremdautomaten- und Fremdwährungsgebühr. Das hängt von deinen Konditionen ab.

Der Wechselkurs von Visa und Mastercard zwischen dem Euro und dem Britischen Pfund ist okay. Diners Card und American Express ist teurer.

Denke an die Fremdautomaten- und Fremdwährungsgebühr. Die Höhe hängt von den Konditionen deiner Bank ab. Manche Geldautomaten heben eine eigene Gebühr ein. Das ist immer vorher angeschrieben und lässt sich dadurch vermeiden.

2. Touristenfalle Dynamic Currency Conversion

Die Dynamic Currency Conversion ist leicht höher als die Fremdautomaten- und Fremdwährungsgebühr zusammen.

Hast du im Ausland schon einmal die Frage gesehen: „In der Landeswährung oder in Euro abrechnen?“ Im Fall des Vereinigen Königreich ist die Frage: „In Euro oder in Britischen Pfund abrechnen?“

Klickst du auf in Euro abrechnen, darf der Automatenbetreiber den Wechselkurs zwischen dem Pfund und dem Euro festlegen. Das ist kein Service. Der Kurs ist deutlich schlechter als mit einer normalen EC-Karte, Visa, Mastercard, Dinerscard oder Amex.

Das kostet dich leicht 10% von deinem angehobenen Geld. Die Funktion ist auch mit Kartenlesegeräten möglich. Restaurants, Geschäfte und Hotels erhalten dafür eine Provision.

Rechne im Vereinigten Königreich immer in Britischen Pfund ab! Sonst fallen hohe zusätzliche Kosten an. Das gilt für alle Geldautomaten und Kartenlesegeräte.

3. Kontaktloses Zahlen, Bezahlapps und Kreditkarten sind im Vereinigten Königreich wichtig

Beim Ausgang des Flughafen Stansted in London stehen Fahrscheinautomaten, die nur Kreditkarten, Debitkarten und kontaktlose EC-Karten annehmen.

Die Fahrkartenautomaten der London Underground akzeptieren kein Bargeld. Es gibt keine besetzen Ticketschalter. Sogar im Borough Market gibt es inzwischen Stände mit der Aufschrift „Cash Free“.

Stelle deswegen sicher, dass du eine funktionierende Kreditkarte und zur Sicherheit eine Reservekarte dabei hast. Bezahlapps wie Apple Pay und Google Pay funktionieren meistens auch.

Cash Free“ (Bargeldlos) ist im Vereinigten Königreich immer wichtiger. Packe zur Sicherheit eine Reservekarte ein.

4. Gebühren von Geldautomaten vermeiden

Im Vereinigten Königreich sind zusätzliche Gebühren von Geldautomaten transparent angeschrieben. Falls eine zusätzliche Gebühr anfällt, steht sie auf einem Schild neben dem Automaten oder auf dem Startbildschirm.

Automaten mit der Werbung „Free Cash“ stehen überall, sogar in Flughäfen, Bahnhöfen und nahe Sehenswürdigkeiten. Der nächste gebührenfreie Automat ist selten weit. Eine Suche nach einem „ATM“ mit Google Maps hilft.

Meide die Geldautomaten innerhalb der Flughafenterminals (vor der Kontrolle). Sie sind meistens teuer. Meide außerdem die blaugelben Euronet Geldautomaten.

Eine Dynamic Currency Conversion Anfrage haben geschätzt 50% aller Automaten im Vereinigten Königreich eingebaut. Achte darauf.

„Free Cash“: Geldautomaten mit Zusatzgebühren sind angeschrieben. Einen Automaten ohne zusätzliche Kosten findest du immer schnell.

5. Wie kann ich die Fremdautomaten- und Fremdwährungsgebühr vermeiden?

Die Gebühren hängen von der Kondition deiner Bank oder Kreditkarte ab.

Normale EC-Karten und normale Kredit- und Debitkarten sind meistens teuer.

Für mich ist das Geld abheben im Ausland ein großes Thema, was du dir an meiner Seite denken kannst.

Meine Lösung gegen die Gebühren sind kostenlose Reisekreditarten. Es gibt Karten ohne eine Jahresgebühr, ohne eine Fremdautomatengebühr, ohne eine Fremdwährungsgebühr und mit einer automatischen Abrechnung.

Meine Empfehlung dafür ist die Genial Visa Card der Hanseatic Bank. Sie ist meiner Meinung nach momentan die beste Reisekreditkarte.

Das kann sie:

  • Dauerhaft gebührenfrei. Es gibt keine Jahresgebühr, keine Anmeldegebühr und keine sonstigen laufenden Kosten.
  • Keine Fremdautomatengebühr (ohne zusätzliche Kosten Geld abheben in Deutschland, im Vereinigten Königreich und dem Rest der Welt).
  • Keine Fremdwährungsgebühr (keine zusätzlichen Kosten für das Geld abheben und Kartenzahlungen)
  • Automatische monatliche Abrechnung mit einem bestehenden Girokonto. Du musst kein neues Konto eröffnen. (Durch die automatische 100%ige Abrechnung fallen keine Zinsen an. Eine Teilzahlung ist auch möglich).
  • Bestelle Waren online in einer fremden Währung ohne Manipulationsgebühr.
  • Mit einer kostenlosen Zusatzkarte für Partner (oder für dich als Reserve-Karte).
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic Bank
  • Du kannst die Karte von zu Hause aus online beantragen.

Die Karte spart insgesamt Gebühren und der Haken fast aller anderen Reisekreditkarten ist mit der automatischen Abrechnung ausgeschlossen. Es vergessen leider viel zu viele die monatliche Kreditkartenrechnung.

Die Hanseatic erklärt auf ihrer Webseite noch einmal alles einfach.

Der Antrag funktioniert per Online-Sofortentscheidung und Video-ID. Dadurch weißt du gleich, ob der Antrag angenommen ist. Die Karte kommt mit der Post nach Hause.

Der maximale Verfügungsrahmen ist anfänglich 2.500€. Zur Eröffnung ist der Rahmen vermutlich etwas geringer. Die Karte ist trotzdem ein gutes Backup für unerwartete Zahlungen.

In den letzten Jahren habe ich leicht ein paar Hundert Euro an Gebühren mit meiner Reisekreditkarte gespart. Ich empfehle die Karte deswegen gerne.

Sie kostet nichts.

Niemand mag Bankgebühren.

Fazit zum Geld abheben im Vereinigen Königreich

Zusätzlich zur normalen Fremdautomaten- und Fremdwährungsgebühr verlangen im Vereinigten Königreich manche Geldautomaten eine eigene Gebühr. Sie macht meistens 1,90 Pfund aus.

Geldautomaten mit einer Zusatzgebühr sind angeschrieben, meide sie einfach.

Rechne im Vereinigen Königreich immer alle Rechnungen in Britischen Pfund ab, um die Dynamic Currency Conversion zu vermeiden.

Bargeldloses Zahlen ist besonders in London ein großes Thema. Die Automaten des öffentlichen Verkehrs akzeptieren nur noch Karten und Bezahlapps. Packe deswegen zur Sicherheit eine Reservekarte ein.

Falls du noch eine Frage, eigene Erfahrungen oder Ratschläge zum Geld abheben im Vereinigen Königreich hast, dann schreibe mir gerne unten in den Kommentaren.

Ich wünsche dir abschließend noch eine schöne Reise!

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Thomas
Autor

Hi. Hier teile ich meine Tipps, Erfahrungen und Erlebnisse aus der ganzen Welt. Besonders wichtig sind mir nützliche Reisetipps für müheloses Reisen.

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