Aktualisiert 28. Juli 2022 von Thomas

Bezahlen mit Karte Schweiz: So zahlst Du ohne hohe Gebühren

Das ist mein kompletter Guide zum Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz.

Die Schweiz ist ein Land der Kartenzahlung.

Hier geht es darum, wie du unnötige Gebühren vermeidest, mögliche Touristenfallen und akzeptierte Karten in der Schweiz.

Dazu kommen Tipps zur Schweizer Währung, dem Franken.

Ich fange mit der häufigsten Touristenfalle an.

1. Touristenfalle: Soll ich in Euro oder Schweizer Franken bezahlen?

Kartenlesegerät in der Schweiz

Rechne alle Transaktionen mit einer Karte in der Schweiz in Franken ab.

Vorsicht.

Die falsche Entscheidung kostet dich bis zu 14 % von deinem Geld!

Es geht um die Fragen von Geldautomaten, Kartenlesegeräten und Online-Shops: "In Euro oder der Landeswährung (Franken) abrechnen?"

Rechnest du außerhalb der Euro-Zone in Euro ab, darf der Händler den Wechselkurs zur Landeswährung festlegen, anstatt dem Herausgeber von deiner Karte.

Das System mit dem Namen Dynamic Currency Conversion (DCC) ist kein Service.

Der Tageskurs von Visa Kreditkarten ist 3 % bis 14 % günstiger als der DCC-Kurs in der Schweiz.

Zum Vergleich, der Tageskurs von Visa Kreditkarten weicht zwischen dem Euro und dem Schweizer Franken weniger als 0,4 % vom Kurs der EZB ab. Das ist der Kurs, den du online mit Google findest. 

Günstiger geht es nicht.

Schreibe mir gerne, falls du eine Wechselstube mit einem besseren Kurs in der Schweiz findest.

Wichtig: Rechne alle Transaktionen mit einer Karte in der Schweiz in Franken ab, sonst können hohe zusätzliche Gebühren anfallen.

2. Funktionieren in der Schweiz alle EC-Karten, Girokarten und Kreditkarten?

Akzeptierte Kreditkarten in der Schweiz

Kreditkarten von Visa und Mastercard haben die höchste Annahmerate. Girokarten funktinieren.

Mit einer EC-Karte ist heute immer eine Girokarte gemeint.

Haben Girokarten ein Logo von V-Pay von Visa oder Maestro von Mastercard, funktionieren sie noch in der Schweiz. Visa lässt V-Pay seit 2020 auslaufen. Mastercard hat die Ausgabe von neuen Maestro Girokarten mit 2023 eingestellt.

Girokarten haben deswegen eine abnehmende Annahmerate.

Kreditkarten vom Marktführer Visa (~50 % weltweiter Marktanteil) und Mastercarcd (~25 % Marktanteil) haben in der Schweiz die höchste Annahmerate.

American Express und Diners Card haben auch in der Schweiz eine geringe Annahmerate. Ich empfehle sie nicht, weil alle Amex und Diners Karten aus Deutschland immer Fremdwährungsgebühren haben.

Deinen Käse vor dem Rathaus von Basel, einem Café in Zermatt und in Restaurants in Zürich bezahlst du abgesehen davon mit einer Karte. Die Schweiz entwickelt sich zu einem Land der Kreditkarten.

Wichtig: Die höchste Annahmerate haben Kreditkarten vom Marktführer Visa oder Mastercard in der Schweiz. Sie sollten keine Fremdwährungsgebühr haben.

3. Währungsgebühr in der Schweiz vermeiden

Kreditkarten im Vergleich

Vergleiche die Konditionen von deinen Kreditkarten. Das spart Geld!

Du kannst alle Gebühren für das Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz vermeiden. 

Die Fremdwährungsgebühr von 0 % bis 4 % kommt von deiner Bank, nicht von Visa, Mastercard oder Schweizer Banken.

Dasselbe gilt für die Auslandseinsatzgebühr, den Aufschlag auf den Wechselkurs von Visa und Geldautomatengebühren von meist 4 € bis 6 €.

Nur Kreditkarten von American Express und Diners Card aus Deutschland haben immer Währungs- und Geldautomatengebühren.

Vergleiche deswegen die Gebühren von deinen Karten.

Hast du eine gebührenfreie Kreditkarte? Dann bezahle mit ihr.

Falls nicht, gibt es als Ausweg dauerhaft kostenlose Kreditkarten für Reisen.

Eine gute Reisekreditkarte darf dauerhaft keine Jahresgebühr, keine Währungsgebühr, keine Auslandsgebühren, keine Geldautomatengebühr und keinen Aufschlag auf den Wechselkurs von Visa haben.

Sie sollte einen Rahmen für die Kaution von Hotels, einem Mietwagen oder unerwartete Ausgaben haben.

Im Idealfall funktioniert die Abrechnung automatisch, ohne Kontowechsel.

Alle Kriterien erfüllt die Genial Visa Card von der Hanseatic Bank seit Jahren in meinem Vergleich von Reisekreditkarten am besten.

Hier sind die drei besten Karten, die alle Konditionen erfüllen.

3 besten kostenlosen Kreditkarten für Reisen

1. Hanseatic Genial Card Visa

Hanseatic Genial Card Visa Reisekreditkarte
  • Keine Jahresgebühr
  • Keine Fremdwährungsgebühr
  • Keine Auslandseinsatzgebühr
  • Keine Geldautomatengebühr
  • Visa Wechselkurs
  • Rahmen bis zu 2.500 €

2. awa7® Visa

Awa7 Visa Kreditkarte
  • Keine Jahresgebühr
  • Keine Fremdwährungsgebühr
  • Keine Auslandseinsatzgebühr
  • Keine Geldautomatengebühr
  • Visa Wechselkurs
  • Rahmen bis zu 2.500 €

3. Barclays Card Visa

Barclays Visa Card Reisekreditkarte
  • Keine Jahresgebühr
  • Keine Fremdwährungsgebühr
  • Keine Auslandseinsatzgebühr
  • Keine Geldautomatengebühr
  • Visa Wechselkurs
  • Rahmen bis zu 10.000 €

Der Antrag von allen drei Kreditkarten ist mit Video-Ident von zu Hause möglich.

Hast du dein Smartphone und einen Ausweis in der Tasche, geht das in fünf Minuten ohne Papierkram.

Deine neue Kreditkarte kommt danach in einigen Werktagen mit der Post.

Zum Vergleich der Kreditkarten, die awa7® wird ebenfalls von der Hanseatic Bank herausgegeben, mit fast identischen Konditionen.

awa7® hat eine nachhaltige Seite. Pro 100 € Umsatz pflanzt du mit awa7® automatisch einen Baum, für den Antrag gibt es sofort 10 Bäume. Dafür bezahlst du keinen Euro mehr.

Die Barclays Visakarte hat ebenfalls alle Konditionen, die eine gute Kreditkarte für Reisen haben sollte. Der Grund weshalb die Genial Card auf dem ersten Platz steht ist, dass sie die niedrigsten Zinsen hat.

Mit dem effektiven Zinnsatz der Genial Card von 13,60 % kostet die Rückzahlung von einem Darlehen von 1.500 € mit 12 Monatsraten 1.606,08 €.

Mit dem effektiven Zinssatz von 16,79 % der awa7® sind es 1.629,77 €. Und mit dem effektiven Zinssatz von 18,38 % der Barclays Visa bezahlst du 1.641,60 € zurück.

Denke daran, dass es mit einer vollen, automatischen monatlichen Abrechnung keine Zinsen gibt. Das ist mit allen drei Kreditkarten möglich.

Alternativ wechselst du in der App der Genial Card oder awa7® auf eine Teilzahlung ab 20 € pro Monat. Das kannst du machen, falls du einmal den Rahmen für die frühe Buchung von einem Flug brauchst.

Das kann die Genial Card im Detail:

  • Keine Jahresgebühr: Dauerhaft, ohne Mindestumsatz.
  • Keine Auslandseinsatzgebühr: Bezahle weltweit ohne Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr, natürlich auch in Schweizer Franken.
  • Keine Geldautomatengebühr: Keine Gebühren für das Geld abheben in Deutschland, der Schweiz und dem Rest der Welt von der Hanseatic.
  • Kein Kontowechsel: Trotzdem mit einer 100 % automatischen vollen Abrechnung oder per Einstellung in der App mit einer Teilzahlung ab 20 € pro Monat ohne Kontowechsel zur Hanseatic.
  • Visa Kurs: Kein Aufschlag auf den Wechselkurs von Visa.
  • Echte Kreditkarte: Mit einem Rahmen von bis zu 2.500 €.
  • Online-Shopping ohne Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr. 
  • Kostenlose Zusatzkarte. 
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic.

Meine gebührenfreien Karten haben mir in den letzten Jahren hunderte Euro gespart.

Deswegen empfehle ich allen Reisenden zumindest eine dauerhaft gebührenfreie Karte. Das gilt speziell für Länder mit einer Fremdwährung, also der Schweiz.

Eine gute Kreditkarte kostet nichts, spart Geld und macht Schluss mit der Suche nach einer Wechselstube.

Günstiger geht es in der Schweiz nicht.

Zum Antrag: Hier ist der Link zum Online-Sofortantrag der Genial Visa Card von der Hanseatic Bank.

Meine Meinung

Ich hoffe, dass mein Guide eine Hilfe in der Schweiz ist.

Mit den Tipps bezahlst du in der Schweiz und im Rest der Welt in Zukunft ohne Gebühren von deiner Bank.

Es gibt viel zu viele unnötige Spesen, die es heute nicht mehr geben muss. Dazu gehören Währungsgebühren, Auslandsgebühren und Aufschläge auf Wechselkurse.

Sie kosten auf Dauer zusammen mit Touristenfallen wie der DCC Geld.

Merke dir die einfachen Grundsätze und kümmere dich um eine gebührenfreie Reisekreditkarte.

Damit vermeidest du alle unnötigen Kosten für das Bezahlen in der Schweiz und dem Rest der Welt.

Falls du noch eine Frage zum Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz hast, zur Genial Visa Card von der Hanseatic Bank oder deine eigenen Erfahrungen teilen möchtest, schreibe mir gerne in den Kommentaren.

FAQ (Häufige Fragen)

Kann man in der Schweiz mit EC-Karten bezahlen?

In der Schweiz ist das Bezahlen mit EC-Karten, Girokarten und Kreditkarten möglich. Die höchste Annahmerate haben Debit Kreditkarte und echte Kreditkarten der Marktführer Visa und Mastercard. Mastercard hat mit 2023 die Ausgabe von neuen Maestro Girokarten eingestellt, deswegen sinkt die Annahmerate zunehmend.

Wie viel kostet das Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz?

Die Kosten für das Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz hängen von der eigenen Bank ab. Mit einer Karte mit guten Konditionen ist das Bezahlen in der Schweiz kostenlos. Andere Karten können eine Fremdwährungsgebühr, Auslandseinsatzgebühr und einen hohen Aufschlag auf den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Schweizer Franken haben. Vergleiche deswegen immer vor einer Reise in die Schweiz die Konditionen von deinen Karten.

Kann man mit Maestro Karten in der Schweiz bezahlen?

Mastercard hat die Ausgabe von neuen Maestro Girokarten mit 2023 eingestellt. Die Akzeptanzrate von Maestro sinkt deswegen. Momentan ist das Bezahlen mit Maestro nach wie vor möglich. Debit Kreditkarte und echte Kreditkarten von Visa und Mastercard haben die höchste Annahmerate in der Schweiz.

Kann man in der Schweiz auch mit Euro bezahlen?

Bezahle in der Schweiz Transaktionen mit einer Karte aus Deutschland in Schweizer Franken, sonst können zusätzliche Gebühren anfallen. Das Bezahlen mit Bargeld in Euro ist teilweise entlang den Grenzen zu Deutschland und Touristenorten in der Schweiz möglich. Rechne aber nicht damit, dass Euro angenommen werden.

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Thomas


Hi, ich bin Thomas. Ich reise jedes Jahr in mehr als 20 Länder. Hier teile ich meine Tipps, wie auch du mühelos viel von der Welt siehst.

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