Aktualisiert 2. März 2022 von Thomas

Bezahlen mit Karte Schweiz: So zahlst Du ohne hohe Gebühren

Das ist mein kompletter Guide zum Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz.

Es geht um vermeidbare Gebühren, mögliche Touristenfallen und akzeptierte Karten in der Schweiz.

Dazu kommen die wichtigsten Tipps zum Geld in der Schweiz, dem Franken.

1. Kann ich in der Schweiz mit EC-Karten, Girokarten und Kreditkarten bezahlen?

Debit Kreditkarten und echte Kreditkarten von Visa und Mastercard haben die höchste Annahmerate.

In der Schweiz darfst du fast überall mit EC-Karten, Girokarten und Kreditkarten von Mastercard oder Visa bezahlen.

Kreditkarten von American Express und Diners Card haben auch in der Schweiz eine geringe Annahmerate.

Girokarten haben eine abnehmende Akzeptanzrate in der Schweiz, weil Mastercard die Ausgabe von neuen Maestro Karten mit 2023 eingestellt hat.

Rechne damit, dass du deinen Käse vom Stand vor dem Rathaus in Basel, in einem Café in Zermatt und in einem Restaurant in Zürich mit einer Debit Kreditkarte oder echten Kreditkarte bezahlen kannst.

Eine Reise in die Schweiz ist mit einer Chance von mehr als 95 % komplett ohne Bargeld möglich.

Tipp: Am wahrscheinlichsten kannst du mit Kreditkarten vom Marktführer Visa (50 % weltweiter Marktanteil) und Mastercard (25 % weltweiter Marktanteil) in der Schweiz bezahlen.

2. Welche Gebühren gibt es für das Bezahlen mit einer Karte?

Die Gebühren hängen von deiner eigenen Bank ab. Vergleiche die Konditionen von deinen Karten.

Die Gebühren für das Bezahlen mit einer Karte hängen in der Schweiz von deiner eigenen Bank ab.

Du kannst alle Gebühren vermeiden, musst zuerst aber wissen, welche überhaupt möglich sind. 

Die Fremdwährungs- oder Auslandseinsatzgebühr zwischen 1 und 4 % kommt von deiner Bank, nicht von Visa, Mastercard oder Banken aus der Schweiz.

Nur Kreditkarten von American Express und Diners Card aus Deutschland haben immer eine Fremdwährungsgebühr.

Die Fremdwährungsgebühr fällt für das Bezahlen in einer anderen Währung an, eine Auslandseinsatzgebühr außerhalb der Euro-Zone.

Dazu kommt der Wechselkurs von deiner Karte.

Deine Bank sollte den Tageskurs von Visa oder Mastercard zwischen dem Euro und Schweizer Franken ohne Aufschlag verwenden. Er weicht vom Tageskurs weniger als 0,4 % ab. 

Das ist auch der Kurs, den du an einem Geldautomaten bezahlst, falls deine Karte keine Geldautomatengebühr hat.

Kreditkarten haben einen besseren Kurs zwischen dem Euro und dem Schweizer Franken als Wechselstuben, weil ihre Herausgeber mit einem größeren Volumen Währungen tauschen.

Günstiger geht es nicht.

Vergleichen: Währungs-, Auslandseinsatz- und Geldautomatengebühren kommen von deiner Bank, nicht von Visa und Mastercard. Vergleiche deswegen die Konditionen von deinen Karten.

3. Euro oder Schweizer Franken? Vorsicht vor der Touristenfalle DCC!

Rechne in der Schweiz immer in Schweizer Franken ab!

Bezahle mit einer Karte in der Schweiz immer in Schweizer Franken!

Sonst fällst du auf die Touristenfalle Dynamic Currency Conversion herein und verlierst bis zu 14 % von deinem Geld.

Dahinter stecken einfache Fragen: "In Euro oder der Landeswährung (Franken) abrechnen?" oder "Mit einem garantiert festgelegten Kurs abrechnen?"

Rechnest du außerhalb der Euro-Zone in Euro ab, darf der Betreiber von Geldautomaten, das kleine Café in St. Moritz mit dem Kartenlesegerät oder der Online-Shop den Wechselkurs festlegen.

DCC ist kein Service. 

Ich habe einen Aufschlag von 3 % bis 14 % durch DCC im Vergleich zum Tageskurs von Visa und Mastercard gesehen. Die Automaten müssen den Aufschlag vorab immer anzeigen, dadurch kannst du das einfach vergleichen.

Lehne den "garantierten Wechselkurs" ab und bezahle in der Landeswährung im Ausland, also Franken in der Schweiz.

Lasse deine Karte das Geld wechseln erledigen. Der Tageskurs von Visa und Mastercard zwischen dem Euro und dem Schweizer Franken weicht weniger als 0,4 % vom echten Marktpreis ab.

DCC hat keinen Vorteil für dich.

Wichtig: Merke dir die einfache Grundlage: Rechne Transaktionen mit einer Karte immer in der Landeswährung ab, sonst können hohe zusätzliche Gebühren anfallen.

4. Welche Gebühren kann ich in der Schweiz vermeiden?

Mit einer guten Kreditkarte gibt es keine Gebühren von deiner eigenen Bank.

Du kannst alle Gebühren für das Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz vermeiden. 

Die Fremdwährungsgebühr, Auslandseinsatzgebühr, Geldautomatengebühr und der mögliche Aufschlag auf den Wechselkurs kommt von deiner Bank, nicht von Visa, Mastercard oder Banken aus der Schweiz.

Sie hängen von den Konditionen von deiner EC-Karte, Girokarte und Kreditkarte ab.

Vergleiche deswegen vor einer Reise in die Schweiz immer die Gebühren von deinen Karten.

Im Idealfall hast du schon eine gebührenfreie Kreditkarte.

Falls du keine dauerhaft gebührenfreie Karte hast, gibt es einen Ausweg.

Es gibt gebührenfreie Reisekreditkarten, die du ohne Kontowechsel automatisch abrechnen lässt.

Eine gute Karte für Reisen darf dauerhaft keine Jahresgebühr, keine Währungsgebühr, keine Auslandsgebühren, keine Geldautomatengebühr und keinen Aufschlag auf den Wechselkurs von Visa oder Mastercard haben.

Die Karte sollte vom Marktführer Visa mit einem weltweiten Marktanteil von 50 % kommen und hat im Idealfall einen Rahmen für die Kaution von Hotels, einem Mietwagen oder unerwartete Ausgaben.

Die Kriterien erfüllt die Genial Visa Card von der Hanseatic Bank in meinem Vergleich von Reisekreditkarten aus Deutschland am besten.

Das kann die Karte:

  • Keine Jahresgebühr: Dauerhaft, ohne Mindestumsatz.
  • Keine Auslandseinsatzgebühr: Bezahle weltweit ohne Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr, natürlich auch in Schweizer Franken.
  • Keine Geldautomatengebühr: Keine Gebühren für das Geld abheben in Deutschland, der Schweiz und dem Rest der Welt von der Hanseatic.
  • Kein Kontowechsel: Trotzdem mit einer 100 % automatischen vollen Abrechnung oder per Einstellung in der App mit einer Teilzahlung ab 20 € pro Monat ohne Kontowechsel zur Hanseatic.
  • Visa Kurs: Kein Aufschlag auf den Wechselkurs von Visa.
  • Echte Kreditkarte: Mit einem Rahmen von bis zu 2.500 €.
  • Online-Shopping ohne Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr. 
  • Kostenlose Zusatzkarte. 
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic.

Den Antrag der Genial Card machst du von zu Hause mit Video-Ident und einer Online-Sofortentscheidung ab.

Das geht mit dem Smartphone ohne Papierkram.

Deine neue Karte bringt danach in ein paar Werktagen die Post.

Du kannst deine neue Karte gleich zum Geld abheben in Deutschland verwenden, für Online-Bestellungen und natürlich zum Bezahlen ohne Gebühren in der Schweiz und anderen Ländern.

Die Abrechnung der Genial Visa Card funktioniert automatisch, ohne einen Kontowechsel zur Hanseatic.

Weil die Abrechnung automatisch funktioniert, ist die Genial Card meiner Meinung die beste Reisekreditkarte.

Mit einem vollen automatischen monatlichen Ausgleich gibt es keine Zinsen und damit tatsächlich keine zusätzlichen Kosten. Als Alternative wechselst, du auf eine Teilzahlung ab 20 € pro Monat in der App.

Günstiger geht das Bezahlen in der Schweiz nicht.

Meine gebührenfreien Karten haben mir in den letzten Jahren hunderte Euro gespart.

Deswegen empfehle ich allen Reisenden zumindest eine dauerhaft gebührenfreie Karte.

Zum Antrag: Hier ist der Link zum Online-Sofortantrag der Genial Visa Card von der Hanseatic Bank.

Meine Meinung

Ich hoffe, dass mein Guide eine Hilfe in der Schweiz ist.

Mit den Tipps bezahlst du in der Schweiz und im Rest der Welt in Zukunft ohne Gebühren von deiner Bank.

Es gibt viel zu viele unnötige Spesen, die es heute nicht mehr geben muss. Dazu gehören Währungsgebühren, Auslandsgebühren und Aufschläge auf Wechselkurse.

Sie kosten auf Dauer zusammen mit Touristenfallen wie der DCC Geld.

Merke dir die einfachen Grundsätze und kümmere dich um eine gebührenfreie Reisekreditkarte.

Damit vermeidest du alle unnötigen Kosten für das Bezahlen in der Schweiz und dem Rest der Welt.

Falls du noch eine Frage zum Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz hast, zur Genial Visa Card von der Hanseatic Bank oder deine eigenen Erfahrungen teilen möchtest, schreibe mir gerne in den Kommentaren.

FAQ (Häufige Fragen)

Kann man in der Schweiz mit EC-Karten bezahlen?

In der Schweiz ist das Bezahlen mit EC-Karten, Girokarten und Kreditkarten möglich. Die höchste Annahmerate haben Debit Kreditkarte und echte Kreditkarten der Marktführer Visa und Mastercard. Mastercard hat mit 2023 die Ausgabe von neuen Maestro Girokarten eingestellt, deswegen sinkt die Annahmerate zunehmend.

Wie viel kostet das Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz?

Die Kosten für das Bezahlen mit einer Karte in der Schweiz hängen von der eigenen Bank ab. Mit einer Karte mit guten Konditionen ist das Bezahlen in der Schweiz kostenlos. Andere Karten können eine Fremdwährungsgebühr, Auslandseinsatzgebühr und einen hohen Aufschlag auf den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Schweizer Franken haben. Vergleiche deswegen immer vor einer Reise in die Schweiz die Konditionen von deinen Karten.

Kann man mit Maestro Karten in der Schweiz bezahlen?

Mastercard hat die Ausgabe von neuen Maestro Girokarten mit 2023 eingestellt. Die Akzeptanzrate von Maestro sinkt deswegen. Momentan ist das Bezahlen mit Maestro nach wie vor möglich. Debit Kreditkarte und echte Kreditkarten von Visa und Mastercard haben die höchste Annahmerate in der Schweiz.

Kann man in der Schweiz auch mit Euro bezahlen?

Bezahle in der Schweiz Transaktionen mit einer Karte aus Deutschland in Schweizer Franken, sonst können zusätzliche Gebühren anfallen. Das Bezahlen mit Bargeld in Euro ist teilweise entlang den Grenzen zu Deutschland und Touristenorten in der Schweiz möglich. Rechne aber nicht damit, dass Euro angenommen werden.

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Thomas


Hi, ich bin Thomas. Ich reise jedes Jahr in mehr als 20 Länder. Hier teile ich meine Tipps, wie auch du mühelos viel von der Welt siehst.

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