Aktualisiert 2. März 2022 von Thomas

Günstig Geld wechseln in der Dominikanischen Republik

Das ist mein kompletter Guide zum Geld wechseln in der Dominikanischen Republik.

Es geht um alle wichtigsten Fragen zum Tauschen von Euro in Dominikanische Peso.

Dazu gehören Wechselstuben (Cambio), Banken, Gebühren von Geldautomaten und Touristenfallen.

Es geht außerdem darum, wie du ohne Gebühren mit einer Karte bezahlst.

1. Soll ich Euro in Deutschland in Dominikanische Peso wechseln?

Cambio im Flughafen: Wer 9 % Rabatt geben kann, verlangt von Anfang an zu viel. Das Geld wechseln ist in der Dominikanischen Republik trotzdem günstiger.

Das Wechseln von Euro in Dominikanische Peso ist in der Dominikanischen Republik günstiger als in Deutschland.

Deutsche Banken müssen Dominikanische Peso erst importieren, auf Lager halten und verteilen. Banken haben selten Dominikanische Peso auf Lager und müssen sie erst bestellen.

Dasselbe gilt auch für die Konditionen von Wechselstuben und Reisebanken in Deutschland.

Das Tauschen von Euro in US-Dollar zahlt sich nicht mehr aus. Der Kurs vom Euro zum Dominikanischen Peso ist günstiger.

Vor Ort: Das Tauschen von Euro in Dominikanische Peso ist in der Dominikanischen Republik günstiger. 

2. Guide zu den Wechselstuben: (Cambio bzw. Exchange)

Tausche Geld lieber in einer Bank. Die Wechselstuben haben selten ihren Kurs offen angeschrieben.

Die erste Wechselstube (spanisch Cambio) findest du in den Flughäfen gleich nach der Passkontrolle.

Die Konditionen im Flughafen sind schlechter als in normalen Banken.

Tausche deswegen im Airport möglichst wenig Geld.

Der Wechselkurs in Banken ist oft mehr als 10 % günstiger. Leider haben dominikanische Banken oft eine lange Warteschlange am Eingang.

Hotels tauschen ebenfalls Euro in Dominikanische Peso oder haben einen Geldautomaten.

Bezahle im Idealfall gleich mit einer Karte. Das ist am günstigsten, falls es möglich ist.

Normale Banken: Banken außerhalb vom Flughafen haben einen günstigeren Kurs als Wechselstuben. Bezahle im Idealfall direkt mit einer Karte. Das ist am günstigsten.

3. Bezahlen mit Karte (Girokarten gesperrt!)

Echte Kreditkarte von Mastercard und Visa funktionieren am besten, V-Pay Girokarten gar nicht, Maestro nur nach Freischaltung von deiner Bank.

Die höchste Akzeptanzrate haben echte Kreditkarten von Visa und Mastercard.

Kreditkarten von Visa und Mastercard haben auch den besten Wechselkurs zwischen dem Euro und Dominikanischen Peso. 

Ihr Tageskurs weicht weniger als 2 % vom echten Marktpreis ab. Das ist günstiger als in allen Wechselstuben.

American Express funktioniert ebenfalls häufig, hat aber einen schlechten Wechselkurs.

Visa Girokarten mit dem V-Pay Logo funktionieren in der Dominikanischen Republik gar nicht. 

Mastercard stellt Maestro Girokarten ein. Deswegen ist die Akzeptanz außerhalb der EU immer geringer und du musst die Karten von deiner Bank für den Einsatz in der Dominikanischen Republik freischalten lassen. 

Das geht abhängig von deiner Bank im Online-Banking, der App, einer Hotline oder in der Filiale. 

Mit einer echten Kreditkarte kannst du in den meisten Orten bezahlen, die Reisende besuchen.

Packe deswegen zumindest eine funktionierende echte Kreditkarte ein.

Girokarten gesperrt! V-Pay Girokarten funktionieren nicht, Maestro Girokarten musst du freischalten lassen. Echte Visa und Mastercard Kreditkarten haben die höchste Akzeptanzrate.

4. Touristenfalle Dynamic Currency Conversion

Rechne Zahlungen mit einem Geldautomaten immer in der Landeswährung ab, Dominikanischen Peso.

Die Dynamic Currency Conversion ist die häufigste Touristenfalle der Welt.

Eine von fünf Zahlungen in einer Fremdwährung werden mit ihr durchgeführt.

Die verursacht Mehrkosten von 4 % bis 13 % bei der Zahlung mit einer Karte.

Dahinter stecken einfache Fragen von Geldautomaten, Online-Shops und Kartenlesegeräten: "In Euro oder in der Landeswährung (Dominikanischer Peso) abrechnen?" oder "Mit einem garantiert festgelegten Wechselkurs abrechnen?"

Rechnest du außerhalb der Euro-Zone in Euro ab, gibst du dem Betreiber der Automaten das Recht zur Festlegung des Wechselkurses.

Das ist kein Service. Die Betreiber der Automaten erhalten dafür sogar eine Provision.

Der gute Tageskurs von Visa und Mastercard ist meinen Erfahrungen nach 4 % bis 13 % günstiger.

Zusätzlich kann deine Bank eine Auslandseinsatzgebühr von meistens 2 % verlangen, weil die Transaktion nicht in der Euro-Zone war.

Rechne deswegen immer im Ausland in der Landeswährung ab und verzichte auf den "garantierten Kurs".

Geldautomaten, Online-Shops und Kartenlesegeräte müssen den Aufschlag auf den Kurs anzeigen. Dadurch siehst du, um wie viel teurer es wäre.

In Peso! Rechne alle Transaktionen in der Dominikanischen Republik mit einer Karte in Dominikanischen Peso ab. Sonst können hohe zusätzliche Gebühren anfallen.

5. Bezahlen ohne Fremdwährungs- und Geldautomatengebühr

Gute Kreditkarten haben keine Auslandsgebühren.

Die Fremdwährungsgebühr zwischen 0 % und 4 % hängt von deiner eigenen Bank ab, nicht von Visa, Mastercard oder dominikanischen Banken.

Dasselbe gilt für die Fremdautomatengebühr von meist 5 € bis 10 € pro Transaktion mit einem Geldautomaten.

Nur die Eigengebühren von meistens 300 Peso von Geldautomaten hängen von den dominikanischen Banken ab. Du kannst sie leider nicht vermeiden.

Vergleiche deswegen vor einer Reise die Konditionen von deinen Kreditkarten.

Das spart eine Menge Geld.

Falls du keine gebührenfreie Karte hast, gibt es dauerhaft kostenlose Reisekreditkarten, die du mit deinem Konto automatisch abrechnen kannst.

Eine gute Kreditkarte sollte keine Fremdwährungsgebühr, keine Auslandseinsatzgebühr, keine Fremdautomatengebühr und dauerhaft keine Jahresgebühr haben.

Die Abrechnung sollte automatisch mit deinem bestehenden Konto funktionieren und im Idealfall hat die Karte einen Rahmen für die Kaution von Hotels oder einem Mietwagen.

In meinen Vergleich der besten Reisekreditkarten erfüllt die schwarze Genial Visa Card von der Hanseatic Bank die Konditionen am besten.

Das kann die Karte:

  • Gebührenfrei: Ohne Mindestumsatz dauerhaft keine Jahresgebühr.
  • Keine Auslandseinsatzgebühr: Zahle weltweit in Fremdwährungen ohne eine Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr, natürlich auch in Dominikanischen Peso.
  • Keine Geldautomatengebühr: Keine Gebühren für das Geld abheben in Deutschland, der Dominikanischen Republik und dem Rest der Welt von der Hanseatic.
  • 100 % automatische Abrechnung: Per Einstellung in der App automatischer Ausgleich mit Lastschrift oder einer monatlichen Teilzahlung ab 20 € ohne Kontowechsel zur Hanseatic. 
  • Echte Kreditkarte: Mit einem Rahmen von bis zu 2.500 €.
  • Online-Shopping ohne Fremdwährungs- und Auslandseinsatzgebühr. 
  • Kostenlose Zusatzkarte. 
  • 5 % Rabatt im Reiseportal der Hanseatic.

Den Antrag machst du von zu Hause aus mit Video-Ident, mit einer Online-Sofortentscheidung. 

Dafür reicht ein Smartphone aus.

Dadurch ist gleich klar, ob du die Karte bekommst und wie hoch der erste Rahmen ist.

Die Karte kommt danach in ein paar Werktagen nach Hause.

Der Grund weshalb ich speziell die Genial Card empfehle ist die automatische Abrechnung ohne einen Kontowechsel.

Dadurch kannst du dein Konto einfach besser machen.

Mit einem vollen automatischen monatlichen Ausgleich gibt es außerdem keine Zinsen und damit tatsächlich keine zusätzlichen Kosten.

Alternativ kannst du in der App der Hanseatic zwischen einer Teilzahlung ab 20 € und der vollen Abrechnung wechseln.

Das ist ein zusätzlicher Rahmen, für unerwartete Ausgaben.

Die Karte kostet mit einer vollen Abrechnung nichts und spart eine Menge Geld während Reisen.

Meine Reisekreditkarten haben mir in den letzten Jahren einige Hundert Euro gespart, wenn nicht mehr. 

Deswegen empfehle ich allen Reisenden zumindest eine dauerhaft gebührenfreie Kreditkarte.

In der Dominikanischen Republik brauchst du sie sowieso.

Zum Antrag: Hier ist der Link zum Online-Sofortantrag der Genial Visa Card von der Hanseatic Bank.

Zum Geld wechseln gehören auch Überweisungen

Banco Reservas: Das Senden von Geld mit dem normalen SEPA-System ist teuer.

Das Senden von nur 250 € in die Dominikanische Republik kann Gebühren von mehr als 50 € verursachen. 

Das hängt mit den Grundgebühren für Auslandsüberweisungen ab 10 € und darüber hinaus 2 % der Transaktionssumme zusammen. 

Dazu kommt der Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Dominikanischen Peso, den Banken in der Regel selbst festlegen. Der Kurs weicht meistens mehr als 2 % vom echten Marktpreis ab.

Zusätzlich können kleine deutsche Banken Euro nicht direkt in Dominikanische Peso wechseln.

Das Senden von Euro ist ebenfalls für wenige Banken direkt möglich. 

Sie brauchen dafür eine Intermediärbank (Zwischenbank). Die Rolle nimmt zwischen Deutschland und der Dominikanischen Republik meistens die Deutsche Bank oder eine andere große internationale Bank ein. 

Jede beteiligte Intermediärbank verlangt noch einmal 15 € bis 25 € pro Transaktion.

Dadurch erklären sich die Kosten von Auslandsüberweisungen in die Dominikanische Republik schnell. 

Es gibt außerdem keine maximale gesetzliche Dauer für die Durchführung von Auslandsüberweisungen. Rechne im Schnitt mit mehreren Werktagen, teils mehr als einer Woche.

Transaktionen von mehr als 10.000 €, teils auch weniger, werden von Banken und Intermediärbanken genau geprüft. Das hat mit dem Ruf der Republik zu tun - Stichwort Geldwäsche. Du solltest deswegen jede Transaktion lückenlos nachweisen können.

Ein Vergleich der Konditionen von kleinen Banken mit internationalen Zahlungsdienstleistern zahlt sich fast immer aus.

Sie haben teils 80 % günstigere Gebühren mit einer Dauer von einem bis zwei Werktagen für eine ausgeführte Transaktion.

Der Marktführer Wise.com (vormals Transferwise) hat die Route Euro - Dominikanische Peso leider noch nicht im Angebot. Sie sind sonst immer meine erste Empfehlung.

Die momentan beste Alternative ist TransferGo.com.

Das Senden von kleinen Beträgen kostet mit TransferGo.com weniger als 2 € pro Transaktion. Der Wechselkurs weicht weniger als 1 % vom echten Tageskurs ab. Die Transaktion funktioniert in rund zehn Minuten wie eine normale Bestellung im Internet.

Die genauen Kosten siehst du transparent ohne Anmeldung im Währungs- und Gebührenrechner von TransferGo.com.

Den Preis für das Senden von Bargeld in die Dominikanische Republik mit Western Union solltest du mit Azimo vergleichen. Sie haben in der Regel deutlich günstigere Gebühren.

PayPal ist keine gute Alternative für private und geschäftliche Überweisungen. Sie legen den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Dominikanischen Peso selbst fest, mit einem entsprechenden Verlust im Währungstausch.

Ich hoffe, die schnellen Tipps haben schon geholfen.

Fazit zum Geld wechseln

Warteschlange Bank in der Dominikanischen Republik

Typische Warteschlange von einer Bank: Bargeld ist außerhalb der All-Inclusive-Resorts notwendig. In den Resorts kannst du mit einer Kreditkarte bezahlen, das ist am günstigsten.

Deutsche Banken können selten Euro in Dominikanische Peso tauschen.

Das Wechseln von Euro ist außerdem in der Dominikanischen Republik deutlich günstiger, sogar in den teuren Wechselstuben im Flughafen Punta Cana.

Bezahle möglichst gleich mit einer Karte. Das ist am günstigsten. 

Denke daran, dass Girokarten in der Dominikanischen Republik gar nicht funktionieren oder gesperrt sind.

Rechne alle Transaktionen mit einer Karte in Dominikanischen Peso ab, sonst können hohe zusätzliche Gebühren anfallen.

Vergleiche die Konditionen von deinen Kreditkarten. Du solltest eine Karte ohne Fremdwährungs- und Fremdautomatengebühren mitnehmen.

Nur die Eigengebühr von Geldautomaten und den Wechselkurs zwischen dem Euro und dem Dominikanischen Peso in Wechselstuben kannst du nicht umgehen.

Tausche Bargeld möglichst in einer normalen Bankfiliale. Das ist günstiger. Dafür stehst du in der Regel lange an.

Zum Schluss bist du an der Reihe:

Falls du noch eine Frage zum Geld wechseln hast, zur Genial Visa Card von der Hanseatic Bank oder eigene Erfahrungen teilen möchtest, schreibe mir gerne unten in den Kommentaren.

Was ist dein bester Tipp zum Geld wechseln in der Dominikanischen Republik?

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Thomas


Hi, ich bin Thomas. Ich reise jedes Jahr in mehr als 20 Länder. Hier teile ich meine Tipps, wie auch du mühelos viel von der Welt siehst.

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