Aktualisiert 3. Mai 2022 von Thomas

25 Sehenswürdigkeiten in Island, die Du einmal sehen musst!

Das ist unser kompletter Guide zu den Sehenswürdigkeiten in Island

Es geht um die Wahrzeichen, Naturwunder und schönsten Erlebnisse auf der ganzen Insel.

Dazu kommen die wichtigsten Tipps für eine Reise, häufige Fragen und eine Karte der Sehenswürdigkeiten am Ende.

1. Golden Circle

Golden Corcle: Geysir, Wasserfälle, die Spalte zwischen Europa und Amerika ...

Der Golden Circle ist eine Route entlang den Wahrzeichen im Süden von Island.

Dazu gehören der Kerid Vulkankrater, der Große Gysir nachdem alle anderen Gysire benannt sind, der Wasserfall Gullfoss und der Nationalpark Thingvellir. 

Darin befindet sich der Spalt entlang der tektonischen Platten zwischen Amerika und Europa. Er ist auch der Ort, an dem im Jahr 930 das erste Parlament von Island tagte.

Du kannst die Route mit einem eigenen Mietwagen abfahren, am besten im Sommer oder fahre das ganze Jahr mit der berühmten Golden Circle Tour aus Reykjavik mit.

2. Vatnajökull Gletscher

Eishöhle: Du kannst viel machen auf dem größten Gletscher von Europa.

Falls du ein besonderes Erlebnis auf einem Gletscher suchst, ist der Vatnajökull der richtige Ort.

Du kannst darin Eishöhlen erkunden, vom Sommer bis Winter mit einem Schneemobil fahren, wandern und den atemberaubenden Ausblick auf die ewigen Eisfelder genießen.

Es gibt viel zu tun auf dem größten Gletscher von Europa, der fast 10 % der Landesfläche von Island bedeckt.

3. Hallgrimskirche

Hallgrímskirkja: Sie ist das bekannteste moderne Bauwerk in Island.

Die Hallgrimskirche ist das neue Wahrzeichen der Hauptstadt Reykjavik.

Sie ist auch die größte Kirche in Island. Du kannst mit einem Aufzug auf die Spitze der Kirche fahren für einen 360° Ausblick auf Reykjavik, das Meer und die Berge im Umland der Hauptstadt.

Hinter der Architektur der Kirche stehen Islands Wasserfälle, speziell der Svartifoss. Marvel hat das Design auch für die Thor Filme übernommen. Die Gebäude in der Götterheimat Asgard haben in den Filmen eine ähnliche Architektur.

Schau vor der Kirche auch die Statue von Leif Ericsson an. Er ist der berühmte Wikinger, der Amerika 500 Jahre vor Christoph Kolumbus erreicht hat. Die Ruinen der Wikingersiedlung in L'Anse aux Meadows in Kanada sind einer der Beweise für die frühere Ankunft der Wikinger. 

Mehr lesen: 17 Sehenswürdigkeiten in Reykjavik, die Du einmal sehen musst!

4. Blaue Lagune (Blue Lagoon)

Die Blaue Lagune ist eines der Wahrzeichen von Island.

Die Blaue Lagune ist eines der Wahrzeichen von Island.

Manche würden sogar sagen, dass die Blaue Lagune das bekannteste Motiv aus Island ist.

Sie ist ein geothermales Spa, dass mit türkisblauen erhitzten Meereswasser gefüllt ist. Das dampfend heiße Wasser ist von erstarrten Lavafeldern umgeben.

Dem Wasser wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Es geht hier aber mehr um das Schwimmen in der Nacht, mit ganz großen Glück im Licht der Nordlichter im Winter.

Du kommst zur Blauen Lagune mit einem Mietwagen oder einem Transfer Shuttle aus der Hauptstadt Reykjavik

Es gibt auch Golden Circle Rundfahrten mit der Blauen Lagune als Verlängerung am Abend.

5. Nordlichter (Aurora)

Du siehst die Nordlichter (Aurora) zwischen November und März in Island, möglichst an einem Tag ohne Vollmond und gutem Wetter.

Keine Reise nach Island ist im Winter ohne die Nordlichter komplett.

Sie sind eines der einmaligen Erlebnisse, die du zwischen November und März in Island möglich sind.

Falls du ein Auto mietest, solltest du für einen Blick auf die Lichter zumindest 30 Minuten aus den Städten fahren. Es gibt eigene Apps, zum Beispiel die auch von Visit Reykjavik empfohlene Hello Aurora App, die dir die besten Orte für einen Blick auf die Nordlichter zeigen. 

Du kannst auch organisierte Touren buchen. Die Fahrer und Reiseleiter kennen die besten Orte, Tricks und Kniffs für einen guten Blick auf die Nordlichter und helfen auch bei der richtigen Einstellung der Kameras. 

6. Jökulsárlón Glacier Lagoon

Jökulsárlón: Gletscher Lagune ist ein Ort im Südosten von Island, den du auf keinen Fall auslassen solltest.

Die Gletscherlagune in Jökulsárlón ist einer der magischsten Orte in ganz Island.

Eisberge vom Gletscher treiben auf dem See bis hinunter zur Mündung in das kalte Meer vor Island. Dort schwemmt das Meer das zerbrochene Eis wieder an den Diamond Beach.

Das ist der schwarze Sandstrand mit glasklaren Eisblöcken, die wie riesengroße Diamanten im Sonnenlicht ausschauen.

Die Gletscherlagune ist vier Stunden mit dem Auto von Reykjavik entfernt.

Du kannst sie mit einem Tagesausflug aus der Hauptstadt besuchen, der noch viele andere der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Süden und Osten von Island im Programm hat. Dadurch vergeht die Fahrzeit erträglich. 

Sonst kommst du nur mit einem eigenen Auto oder einer Rundreise zur Gletscherlagune.

7. Isländisches Essen

Die isländische Küche ist einfach, mit einem großen Anteil an Fisch.

Die traditionelle isländische Küche ist außerhalb von Island fast unbekannt.

Sogar in Island findest du schwer Restaurants mit Essen, das schon seit Jahrhunderten auf Island gibt.

Das hat mit dem einfachen Essen der Isländer zu tun. Es gab früher nicht viel. Dadurch entstanden Gerichte, die es heute nicht mehr so einfach auf den Teller schaffen.

Weil das Essen aus einem Land unserer Meinung zu den Sehenswürdigkeiten dazu gehört, sind hier trotzdem ein paar typische Gerichte aus Island, die du auf jeden Fall einmal probieren solltest.

Ein Tipp ist das Loki Restaurant in Reykjavik. Es hat eine Platte mit typischen Essen aus Island.

  • Hákarl: Der fermentierter Hai ist eine Mutprobe für Touristen. Sein Geschmack, der Geruch und die Konsistenz sind nett gesagt außergewöhnlich.
  • Svið: gekochte Schafsköpfe.
  • Plokkfiskur: Kartoffelpüree mit Fisch.
  • Hangikjöt: Geräuchertes Lamm ist das traditionelle Weihnachtsgericht in Island.
  • Walfleisch: Mit Norwegen ist Island die letzte Nation in Europa, die Wale fängt. Das Fleisch ist heute noch ein Bestandteil der isländischen Küche.
  • Skyr: Das Joghurt der Wikinger mit einem hohen Proteingehalt kennen noch die meisten, weil es inzwischen in deutschen Supermärkten auch in den Regalen steht.

8. Geysir (Strokkur)

Der Ort Geysir in Island. Es ist eines der wenigen Worte aus Island, die international bekannt geworden sind.

Das Wort Geysir kommt aus der isländischen Sprache.

Deswegen gibt es den Geysir, nach dem alle anderen benannt sind, in Island. Er gehört zur Golden Circle Route.

Der ursprüngliche ganz große Geysir ruht leider seit Jahrzehnten. Sein Wasser ist mehr als 100 m in den Himmel geschossen. 

Sein kleinerer Nachbar, der nur 50 m entfernt ist, verschießt immer noch alle fünf Minuten eine 30 m hohe Wasserfontäne.

Der Geysir ist eine der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten in Island, die du auf keinen Fall auslassen solltest.

9. Vik

Vik ist ein szenisches kleines Dorf nahe dem berühmten Black Sand Beach.

Das kleine Vik Dorf mit der roten Kirche ist einer der schönsten Orte im Süden von Island.

Die hübschen Häuser sind zusammen mit den Klippen und dem schwarzen Sandstrand in allen Jahreszeiten eines der besten Motive in Island. Aber der schönste Ort in Vik ist der Reynisfjara Strand.

Schaue den Wellen zu, wie sie mit dem kohlschwarzen Strand spielen, spaziere entlang den Klippen und lege zumindest fünf Minuten Pause an der Kirche für den Ausblick ein.

Mehr lesen: Geld in Island: Guide zur Währung Isländische Krone für Touristen!

10. Skógafoss

Der Skogafoss ist einer der schönsten Orte im Südosten von Island.

Der Skógafoss ist einer der szenischen Wasserfälle in Island. 

Er steht entlang der Ring Road im Süden von Reykjavik, etwa 2 Autostunden vom Flughafen entfernt. Der Eintritt zum Wasserfall ist frei in der Früh oder am späten Nachmittag.

Das ist die beste Zeit für einen Besuch. Am restlichen Tag ist viel los.

Die Ausflüge zur Jökulsárlón Glacier Lagoon im Süden von Island haben den Wasserfall als Programmpunkt dabei. Du kommst sonst nur mit einem eigenen Auto oder einer Rundreise zum Skógafoss.

11. Seljalandsfoss

Seljalandsfoss: Island ist das Land von Feuer und Eis, Vulkanen, Wasserfällen, Thermalquellen und Gletschern.

Warst du schon einmal hinter einem Wasserfall?

Der Seljalandsfoss ist nur 10 Minuten vom Skógafoss entfernt. Du kannst deswegen beide gleich hintereinander besuchen. Beide haben ihren ganz eigenen Charakter, der eine mit dem schwarzen Sand vor dem Wasserfall, der andere mit dem Weg hinter das Wasser.

Falls du Pech hast, ist der Weg an einem Tag mit schlechtem Wetter geschlossen. Ich war schon im Dezember mit Schneeregen dort. Der Weg war offen. Das hat wohl mehr mit Sturm und Eis zu tun.

Der Seljalandsfoss gehört zusammen mit dem Skógafoss zum Programm der Inselrundfahrten in den Süden von Island. Einen Wasserfall schaust du am Morgen auf der Hinfahrt an, einen am Abend auf der Rückfahrt.

12. Black Sand Beach

Reynisfjara ist der bekannteste der schwarzen Strände von Island.

In Island gibt es viele schwarze Sandstrände.

Sie gehören alle einzeln zu den außergewöhnlichen Naturlandschaften, die du auf der Insel sehen kannst. Die Strände sind durch das erodierte Vulkangestein an den Küsten von Island entstanden.

Der Diamond Beach an der Mündung der Jökulsárlón Gletscherlagune mit seinen kristallklaren Eisblöcken, der Reynisfjara Beach nahe Vik und der Sólheimasandur mit dem in den 70er Jahren abgestürzten Flugzeug der US-Navy sind die bekanntesten Strände. 

Entlang der Ring Road siehst du noch viele andere kilometerlange Strände aus schwarzen Sand und Kiesel. Falls dir die beliebten Orte zu voll sind, kannst du entlang der Strecke an einer sicheren Stelle aussteigen.

13. Gullfoss

Dezember: Der Gullfoss ist in allen Jahreszeiten beeindruckend.

Der Gullfoss ist der bekannteste Wasserfall in Island.

Er fällt an zwei Stellen in einem alten Tal hinunter, dass der Fluss seit der Eiszeit geformt hat. An einem sonnigen Tag siehst du mit Glück einen Regenbogen über dem Wasserfall.

Du kannst ihn mit den Golden Circle Touren sehen, die es täglich in Island gibt. Er ist normalerweise der zweite Stopp der Tour. Die Alternative ist ein eigenes Auto oder eine Rundreise.

14. Nationalpark Thingvellir

Islands altes Parlament, Kontinentalspalte zwischen Europa und Nordamerika ...

Island hat viele atemberaubende Landschaften.

Thingvellir ist mehr als das. Der Ort erinnert an das ganz frühe Island im Jahr 930. Damals wurde hier das erste Parlament auf der Insel gegründet. 

Abgesandte aus allen Teilen von Island trafen sich im Sommer jahrhundertelange in der Region für zwei Wochen. Sie haben neue Gesetze beschlossen, es gab Gerichtsverfahren und sie haben ihre Geschichten ausgetauscht.

Thingvellir steht auch auf der Spalte zwischen dem nordamerikanischen und europäischen Kontinent.

Das sind die wichtigsten Gründe, weshalb Thingvellir in der Liste des Welterbes der UNESCO steht. Ein Besuch im Nationalpark gehört auch zum festen Programm der berühmten Golden Circle Rundfahrten. 

Wenn du schon einmal da bist, kannst du noch die Thingvellir Kirche, den Öxarárfoss Wasserfall und den größten See in Island anschauen - den Thingvallavatn. Das geht am besten mit einem Mietwagen.

15. Whale Watching

Buckelwal: Island ist einer der besten Orte für Whale Watching.

Húsavík ist die Whale Watching Hauptstadt von Island.

Es gibt eine große Auswahl an Touren aus dem farbenfrohen Hafen. Bei schlechtem Wetter schnappst du dir einen dicken Regenmantel. Die Schiffe bringen dich danach zur Skjálfandi Buch. Von dort aus hast du die beste Chance auf einen Blick auf die Ozeanriesen.

Mit den Whale Watching Touren aus Húsavík siehst du Delphine, Tümmler und Zwergwale. Buckelwale, Finnwale, Pottwale, Schwertwale und einen Blauen Wal siehst du mit Glück an einem guten Tag.

Falls du es nicht nach Húsavík im Norden von Island schaffst, kannst du auch mit einem Whale Watching Schiff in der Hauptstadt Reykjavik mitfahren.

Die Chance auf die größten Wale der Meere ist im Süden aber geringer. Kleine Wale siehst du auch ab Reykjavik.

16. Reykjavík

Plane für die Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Reykjavik zumindest einen vollen Tag ein.

Für die Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt Reykjavik solltest du einen oder zwei Tage einplanen.

Du kannst Island aus der Hauptstadt auch mit Tagesausflügen erkunden, zum Beispiel mit der Golde Circle Tour, zum Süden von Island mit Jökulsárlón, zur Blauen Lagune, Polarlichtern und Whale-Watching.

In Reykjavik selbst siehst du die Hallgrimskirche, das Maritim Museum, Saga Museum, kannst isländisches Essen probieren und das Isländische Museum für Phallologie besuchen.

Und plane eine Nacht in den Bars von Reykjavík ein. Die Isländer feiern gerne.

17. Silfra-Spalte

Tauchen zwischen zwei Kontinenten - das geht in Silfra.

Die Silfra Spalte ist einer unterirdischer Graben zwischen dem nordamerikanischen und europäischen Kontinent im Thingvellir-Nationalpark. 

Die Spalte ist der beste Ort zum Tauchen und Schnorcheln in Island, mit einer unglaublichen Farbenwelt unter der Wasseroberfläche.

Du bekommst vor Ort die gesamte Ausrüstung zum Tauchen oder Schnorcheln, einschließlich einem guten Trockenanzug, damit sich das klare Gletschwasser wärmer anfühlt.

Die Tauchlehrer haben eine PADI-Zertifizierung und machen abhängig vom Tauchgang auch kostenlose Fotos mit der GoPro von dir. Du solltest die Tauchgänge vorab reservieren, weil die Anzahl der Teilnehmer zum Schutz der Natur limitiert ist.

Meine Empfehlung ist die "Silfra-Spalte: Schnorchel-Tour mit Unterwasser-Fotos".

18. Kirkjufellsfoss

Kirkjufellsfoss Wasserfall: Island ist ein Naturreiseziel, egal ob im Dezember oder Juli. Du kannst immer draußen sein.

Von allen eindrucksvollen Landschaften in Island gefällt mir der Blick auf den Kirkjufellsfoss Wasserfalle mit dem Kirkjufell Berg im Hintergrund am besten.

Das Motiv ist besonders im Winter im Licht der Polarlichter ein magischer Ort, den du dir sonst nur mit CGI aus Hollywood vorstellen kannst. Das hat auch mit dem See im Vordergrund zu tun, in dem sich das Wasser spiegelt. Magisch.

Der Berg ist deswegen auch schon in vielen Filmen vorgekommen, von der Reise zum Mittelpunkt der Erde bis zu Game of Thrones.

Du kannst den Berg am einfachsten mit einem eigenen Auto besuchen. Es gibt wenige Touren zum Kirkjufellsfoss aus anderen Landesteilen von Island.

19. Stuðlagil Canyon

Geheimtipp im Norden von Island, der mir besonders gut gefällt.

Die Stuðlagil Schlucht habe ich das erste Mal auf Instagram gesehen.

Ihr kristallklare Wasser mit dem vulkanischen sechseckigen Felsen ist einer der unrealistischsten Orte in Island. Wie kann die Natur solche Felsen formen? Die Schlucht ist echt und gehört zu den Sehenswürdigkeiten im Norden von Island, die du nur auf eigenen Faust oder mit einer Rundreise sehen kannst. 

Damit du zu den Felsformationen kommst, musst du außerdem eine längere Wanderung einplanen. Die Schlucht ist eine Sehenswürdigkeit für Outdoor-Fans, die gerne außergewöhnliche Landschaften sehen oder gerne einzigartige Fotos machen.

20. Dettifoss

Packe für den größten Wasserfall in Europa gute wasserdichte Kleidung ein.

Der Dettifoss ist dem Volumen nach der größte Wasserfall in Europa.

Er fällt laut rauschend auf einer Breite von 100 m 45 m in dieJökulsárgljúfur-Schlucht im Norden von Island. Diese Schlucht gehört zum Vatnajökull-Nationalparks, dem größten Nationalparks in Island.

Im Canyon siehst du noch zwei zusätzliche Wasserfälle, den Selfoss (nicht verwechseln mit der Stadt im Süden) und Hafragilsfoss.

Für den Dettifoss solltest du in allen Jahreszeiten gute Regenkleidung einpacken. Der Wassernebel macht dich auch an der oberen Kante des Wasserfalls komplett nass, besonders mit Wind. Packe einen Wasserschutz für deine Kamera ein, falls du eine dabei hast.

Du kannst die Wasserfälle mit Diamond Circle Touren sehen oder auf eigene Faust hinfahren. Der Diamond Circle ist eine 260 km lange Strecke zu den Highlights im Norden von Island.

21. Ring Road

Fahre entlang der Ring Road rund um Island.

Die Ring Road ist der ultimative Island Road Trip. 

Sie führt auf 1.330 km einmal rund um Island. Entlang der szenischen Route kannst du einige der schönsten Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Geheimtipps abseits der ausgetretenen Pfade besuchen. 

Das machst du am besten im Hochsommer mit einem geländegängigen Mietwagen, einem Wohnwagen oder einer organisierten Rundreise.

Die Route folgt den von Gletschern geformten Flachländern, Vulkanen, Thermalquellen, schwarzen Stränden, Fjorden und teils einsamen Naturlandschaften, die es besonders im Norden von Island gibt.

Falls du das echte Island abseits der Touristenattraktionen sehen möchtest, ist die Ring Road genau das richtige. 

22. Puffins (Papageientaucher)

Puffins sind die süßen Völgen an den Küsten von Island.

Wenige Reisende besuchen die Westfjords von Island.

Das ist die Halbinsel mit den engen Fingern, die weit ins Meer hinausreichen. Die wilde Landschaft ist noch immer eine von Islands Geheimtipps, im Vergleich zu den bekannteren Sehenswürdigkeiten im Süden.

Entlang den Steilküsten, mit Blick auf das tiefblaue Wasser, weißen Stränden leben Islands gemeine Stars - die Puffins. Sie süßen Vögel siehst du in Souvenirläden als Plüschtiere, Aufdruck auf Pullovern und als Magnete.

Látrabjarg ist die größte Klippe mit frei lebenden Puffins. Du kommst ihnen dort ganz nahe.

23. Sólheimasandur

Das in den 70er Jahren abgestürzte Flugzeug ist ein Geheimtipp und eines der bekanntesten Motive aus Island. Ja. Das geht gleichzeitig.

Seitdem das Flugzeug der US-Navy in den 70er notgelandet ist, gehört es zu den Geheimtipps entlang den schwarzen Stränden im Süden von Island.

Inzwischen ist es durch Social Media einer der bekanntesten Geheimtipps, aber immer noch ein Ort abseits der ausgetretenen Touristenpfade, den du oft alleine besuchen kannst.

Mein Beitrag macht das natürlich nicht besser.

Aber das Flugzeug ist nun einmal eine der Ikonen der isländischen Landschaft.

Weil keine Autos mehr zum Flugzeug fahren dürfen, kannst du es nur noch zu Fuß erreichen. Deswegen kommen sowieso weniger Reisende.

Du musst schon wirklich hingehen wollen. 

24. Highlands

Willst du wirklich weit weg von der Zivilisation? Das geht in den Highlands.

Die Highlands sind ein Reiseziel im Sommer.

Es ist das dünn besiedelte Zentrum von Island, das im Winter unter einer dicken Schneedecke liegt.

Es ist abgeschieden, ohne geteerten Straßen und mit wenigen einheimischen Siedlungen.

Falls du wirklich komplett von der Zivilisation wegkommen möchtest, solltest du die Highlands besuchen. Du siehst dabei spektakuläre Naturlandschaften, Vulkane, Felsenwüsten, schroffe Gipfel, Kraterlandschaften und heiße Quellen.

Einige Straßen sind erst ab dem Juli offen. Plane eine Reise ins Hochland - im Idealfall mit einer Führung. Mit einem eigenen Auto solltest du zumindest Erfahrung auf Schotterstraßen, der Überquerung von Flüssen auf Furten und Wildcamping haben.

Im Hochland kannst du selten tanken. Dein Auto muss voll sein, im Idealfall mit einem Reservekanister und einem versicherten Unterboden. Du brauchst zusätzlich zu einer Kreditkarte Bargeld.

Der Strom fällt im Hochland öfter aus oder das Netz geht nicht. 

Mehr lesen: Geld wechseln in Island: So tauchst Du günstig Euro in Kronen!

25. Islands Pferde

Wikinger, Isländische Pferde, Fischerei, Kirchen, Nordische Sagen ... Island ist Vielfältig.

Wie wäre es mit einem Ritt durch Islands erstarrte Lavafelder auf dem Rücken von einem freundlichen Islandpferd?

Es gibt Routen für Anfänger, Fortgeschrittene und mehrtägige Touren für Reitprofis. Einen ersten Überblick der möglichen Ausritte für einen Tag findest du mit GetYourGuide.de.

Du kannst dich aus deinem Hotel in Reykjavik abholen lassen oder selbst zu einer der Pferdefarmen fahren. Die Touren sind meistens etwas mehr als 5 km lange, mit Stops an schönen Orten in der Landschaft.

Vielleicht siehst du dabei einen Hügel, in dem laut den Einheimischen Elfen leben sollen. Die Isländer hängen den magischen Wesen noch immer nach und achten genau auf die vermeintlichen Häuschen der magischen Wesen. 

Karte der Sehenswürdigkeiten

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Meine Meinung ...

Island ist einer der magischen Orte, die du erst verstehst, wenn du einmal dort warst.

Dann willst du wiederkommen. So ist es mir gegangen. Ich habe immer die Bilder aus Island gesehen und dachte mir: "Wow". 

Während meiner ersten Reise habe ich schon Pläne für die nächste Reise gemacht.

So geht es vielen, die das erste Mal Island sehen.

Du solltest dir für das Land zumindest eine Woche einplanen, es geht auch mit ein paar Tagen mit den Highlights aus Reykjavik. Die Entscheidung zwischen dem Winter mit den Nordlichtern und dem Sommer mit durchgehendem Sonnenschein im Juli ist schwer.

Am besten machst du einmal beides.

Zum Schluss habe ich noch eine Frage an dich:

Welche Orte gehören deiner Meinung nach zu den schönsten Sehenswürdigkeiten in Island? Fehlt deiner Meinung nach eines der Wahrzeichen?

Schreibe mir gerne unten in den Kommentaren.

FAQ (Häufige Fragen)

Was soll man in Island unbedingt gesehen haben?

Das sind die 10 schönsten Erlebnisse in Island:

  1. Golden Circle Tour
  2. Jökulsárlón Gletscherlagune
  3. Hallgrímskirche in Reykjavik
  4. Nordlichter sehen
  5. Whale Watching
  6. Blaue Lagune
  7. Skógafoss Wasserfall
  8. Spalt zwischen Nordamerika und Europa
  9. Großer Gysir
  10. Einen Vulkankrater sehen


Was kann man in Island alles machen?

Du kannst in Island Vulkane besteigen, mit Schiffen durch Gletscherlagunen fahren, tausende Wasserfälle sehen, Wandern, auf Pferden reiten, zwischen der nordamerikanischen und europäischen tektonischen Platte stehen, Tauchen, Schnorcheln, Wale beobachten, im Winter die Nordlichter sehen und im Sommer unter dem Licht der Sterne Campen.

Island ist das Naturreiseziel in Europa!

Wie viele Tage brauche ich für eine Reise nach Island?

Du kannst die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Island an zumindest vier bis fünf vollen Tagen sehen. Das ist dann ein sehr dichtes Programm, dass sich weniger wie Urlaub anfühlt.

Ich empfehle deswegen für eine Reise nach Island zumindest eine ganze Woche. Du kannst auch problemlos eine Rundreise entlang der Ring Road von mehr als zwei Wochen machen. Es gibt in Island unglaublich viele Orte in der Natur, die du sehen kannst.

Was ist das Wahrzeichen von Island?

Bei den Wahrzeichen trennen sich die Meinungen. Bilder von der Blauen Lagune mit dem dampfenden Wasser sind in den letzten Jahren extrem populär geworden. Die Hallgrímskirche ist auf jeden Fall des neue Wahrzeichen der Hauptstadt Reykjavik. Dazu kommen die tausenden Wasserfälle, die es in Island gibt.


Niemand kann sich deswegen auf ein einzelnes Wahrzeichen von Island festlegen. 


Mein persönlicher Lieblingsort ist der Blick auf den Kirkjufellsfoss mit dem sich im Wasser spiegelnden Hügel im Hintergrund.

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Thomas


Hi, ich bin Thomas. Ich reise jedes Jahr in mehr als 20 Länder. Hier teile ich meine Tipps, wie auch du mühelos viel von der Welt siehst.

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