Aktualisiert 22. Juli 2020 von Daria

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Israel?

Gibt es mehr gute Reiseziele außer Tel Aviv, Jerusalem und das Tote Meer?

Hier ist unsere Antwort mit 25 interessanten Orten in ganz Israel.

1. Strand von Tel Aviv

Der Tel Aviv Beach ist 14 km lange. Er ist in mehrere Abschnitte mit eigenen Namen und Besuchergruppen eingeteilt. Der schönste Bereich ist im Zentrum von Tel Aviv, mit einem feinen Sandstrand, Restaurants und Beach Bars.

Die Badesaison dauert am Strand von Mai bis Oktober, wenn du Glück mit dem Wetter hast, kannst du hier noch bis Mitte November schwimmen. Auch wenn das Wetter außerhalb der Badesaison zu kalt zum Schwimmen ist, kannst du ein paar Stunden in einem der vielen Strandcafés die Sonne genießen.

2. Klagemauer in Jerusalem

Klagemauer und Felsendom in Jerusalem in Israel

Die Klagemauer in Jerusalem ist die wichtige religiöse Stätte des Judentums. Sie ist deswegen auch eines der Wahrzeichen von Israel.

Täglich kommen unzählige Gläubige und Touristen zur Klagemauer, um ihre Gebete zu sprechen und Zettel mit Wünschen zwischen den Steinblöcken zu stecken.

Ursprünglich stellte die Klagemauer die westliche Begrenzung des zweiten Jerusalemer Tempels aus dem 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung dar, gehörte selbst aber nicht zum Tempel. Der Tempel selbst wurde 70 nach unserer Zeitrechnung von den Römern zerstört, die Klagemauer blieb bis heute erhalten.

Hier stehen mehr zu den Sehenswürdigkeiten in Jerusalem, einschließlich Reisetipps.

3. Totes Meer

Totes Meer in Israel

Das Tote Meer ist eigentlich ein 800 km2 großer See zwischen Israel und Jordanien. Es ist der tiefstgelegene See der Erde mit einem sehr hohen Salzgehalt. Das führt dazu, dass man im See nicht untertauchen kann.

Es ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Erlebnis, im Toten Meer „zu schwimmen“. So richtig schwimmen kann man in dem See eigentlich gar nicht. Die klassischen Bilder zeigen deswegen Reisende im Wasser mit einer Zeitung in der Hand.

Die Mineralien des Schlamms und Wassers des Toten Meers sollen auch bei allen möglichen Hautkrankheiten eine heilende Wirkung haben. Sie zählen deswegen zu den typischen Souvenirs aus Israel. Läden verkaufen in ganz Israel Salz, Schlamm und Heilpackungen aus dem Meer.

4. Basar in Jerusalem

Basar in Jerusalem in Israel

Wenn du in Jerusalem vom Jaffa-Tor nach Osten oder durch das Domaskus-Tor in die Altstadt gehst, kommst du direkt zum Basar in der Altstadt. Er fängt in der David-Straße an. Sie ist die Hauptstraße des Touristenmarktes in der Altstadt und führt in Richtung Tempelberg.

Auf dem Basar findest du kleine und große Läden mit Kleidung, Souvenirs, Seide, Tees, Gewürzen und vielen anderen Sachen. Meistens werden keine Preise für die Waren angeschrieben, weil es verschieden Preise für die Touristen und Einheimischen gibt.

Das bedeutet, als Tourist hörst du zuerst den überteuerten Preis. Dann musst du handeln. Beim Handeln ist ein wenig Fingerspitzengefühl und Redegewandtheit hilfreich.

Durch faires und fantasievolles Handeln steigert der Käufer sein Prestige. Dabei sollte man stets freundlich bleiben und niemals aggressiv werden. Oberstes Gebot ist, dass es von einem einmal gemachten Angebot kein Zurück mehr gibt.

Tipp: Die meisten Händler nehmen nur Bargeld an. Hier sind unsere Tipps zum Wechseln von Euro in Israelische Schekel.

5. Eilat

Hotel in Eilat am Roten Meer in Israel

Eilat ist eine Hafenstadt und ein Urlaubsort am Roten Meer im Süden von Israel, zwischen Jordanien und Ägypten. In der Stadt kannst du fast das ganze Jahr über Urlaub machen, es regnet so gut wie nie und das Thermometer kann selbst im Dezember bis zu 28 Grad Celsius erreichen.

Aufgrund des klaren Wassers und der bunten, vielfältigen Unterwasserwelt gilt das Meer in Eilat als Tauchparadies. In der Stadt findest du schöne Strände, zahlreiche Restaurants, Clubs, einen Abenteuerpark, Shoppingmöglichkeiten, Wassersport und Entertainment.

In der Hauptsaison sind viele Hotels teuer bzw. bereits ausgebucht, weil Eilat auch ein beliebter Urlaubsort der Israelis ist. Die Hauptsaison fängt in Eilat im April an und dauert manchmal bis in den November hinein.

6. Grabeskirche in Jerusalem

Grabeskirche in Jerusalem in Israel

Die Grabeskirche ist einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeit in Jerusalem. Sie zählt zu den bedeutendsten Pilgerstätten des Christentums. Sie stammt noch aus dem Jahr 335 nach unserer Zeitrechnung. Damals existierte noch das Römische Reich.

An der Stelle der Kirche soll Jesus gekreuzigt, gestorben und von den Toten auferstanden sein.

Im Inneren des Gebäudes siehst du die letzten Stationen des Leidenswegs Jesus, die Kreuzigungsstelle, der Salbungsstein und das Heilige Grab.

Heute teilen sich sechs verschiedene christliche Konfessionen die Verwaltung der Kirche. Es sollte aber früher die Streitigkeiten zu der Zuständigkeiten gegeben haben. Das Ergebnis daraus war, dass eine muslimische Familie den Schlüssel für die Grabeskirche übernommen hat.

Die Kirche ist täglich geöffnet und der Eintritt ist kostenlos. Du solltest an lange Kleidung und eine lange Warteschlange vor dem Grab denken. Du stehst oft mehr als eine Stunde davor an.

7. Al Aqsa Moschee in Jerusalem

Al Aqsa Moschee in Israel

Die Al-Asqa Moschee steht auf dem Tempelberg in Jerusalem. Sie gilt als eine der bedeutendsten Moscheen der Welt. Gemeinsam mit dem Felsendom bildet sie einen heiligen Ort der Muslime, an dem bis zu 5.000 Gläubigen beten können.

Der Name „Al-Asqa“ bedeutet so viel wie „die fernste Moschee“.

Die Al-Asqa Moschee wurde mehrmals durch Kriege und Erdbeben zerstört. In ihrer heutigen Form wurde die Moschee nach einem Erdbeben im Jahr 1035 wieder erbaut.

Die Moschee ist heute nur für die Muslime zugänglich. Für eine Besichtigung des Bauwerkes als nicht Muslime, ist eine Genehmigung von der islamischen Institution „Waqf“ notwendig.

8. Felsendom in Jerusalem

Felsendom in Jerusalem in Israel

Die goldene Kuppel des Felsendoms ist eines der Wahrzeichen von Jerusalem.

In der Mitte des Felsendoms steht der Gründungsfels, auf dem nach jüdischem Glauben die Welt gegründet wurde. Nach islamischem Glauben fuhr Mohammed von diesem Felsen aus in den Himmel und begegnete auf ihm den Propheten des Judentums sowie Jesus Christus.

Der Zutritt zum Felsendom ist momentan nur für Muslime erlaubt. Einzige Ausnahme ist die Sommerzeit von Sonntag bis Donnerstag 7.30 – 11.00 & 13.30 – 14.30 (Winterzeit: 7.30 – 10.00 & 12.30 – 13.30) außerhalb islamischer Feiertage über das Marokkanertor (Mughrabi Gate) bzw. der hölzernen Rampe vor der Klagemauer. Während des Ramadan ist die Besuchszeit zusätzlich eingeschränkt.

Um die lange Wartezeit zu vermeiden, ist es empfehlenswert erst relativ kurz vor Ende der Öffnungszeiten zum Felsendom zu gehen.

9. See Genezareth (Kinneret)

Boot auf dem See Genezareth in Israel

Der See Genezareth in Nordisrael ist mit 212 Meter unter dem Meeresspiegel der tiefstgelegene Süßwassersee der Erde. Es ist das wichtigste Trinkwasserreservoir Israels.

Der See hat aus der biblischen Sicht eine herausragende Bedeutung. Hier spielen sich zahlreiche Szenen rund um Jesus ab.

Beliebte Reiseziele rund um den See sind die Orte Tabgha (Brotvermehrungskirche), Berg der Seligpreisungen (Bergpredigt, Speisung der 5.000) und Kapernaum (Wirkungsstätte).

Man kann im See an mehreren Stellen schwimmen. Am Westufer vor und hinter Tiberias findest du einige nette Badestrände. Die Wassertemperatur liegt von Mai bis November zwischen 24 und 30 Grad Celsius und das Wasser ist sauber.

10. Geburtskirche in Bethlehem

Geburtskirche in Bethlehem in Israel

Die Geburtskirche in Bethlehem wurde über der angeblichen Geburtsstätte Jesus Christus errichtet. Sie gehört zu den wenigen Beispielen vollkommen erhaltener frühchristlicher Kirchenbauten. Das macht sie zu einem Ziel christlicher Pilger aus der ganzen Welt.

Unterhalb der Geburtskirche befindet sich die berühmte Geburtsgrotte Jesu. Der Glaube, der Jesus Christus sei hier in einem Stall geboren und in eine Krippe gelegt wurde, war der Anlass zum Bau der Kirche.

11. Jaffa in Tel Aviv

Restaurant in Tel Aviv in Israel

Jaffa ist der älteste Teil von Tel-Aviv mit jeder Menge historischen Gebäuden. Dazu gehört zum Beispiel die Peterskirche und der Glockenturm. Direkt neben der Peterskirche steht die Wunschbrücke von Jaffa, auf der alle Wünsche in der Erfüllung gehen sollen.

In der Altstadt von Jaffa gibt es auch einen Flohmarkt, in dem du alle möglichen orientalische Sachen und antike Möbel findest. Die Gegend um den Flohmarkt hat sich zu einem der coolsten Szeneviertel in Tel-Aviv mit vielen hippen Cafés und Restaurants entwickelt.

12. Jericho

Jericho in Israel

Jericho ist die älteste, heute noch bewohnte Stadt der Welt. Die Stadt befindet sich in den Palästinensischen Autonomiegebieten am Westufer des Jordans. Aufgrund ihrer Lage im Jordangraben ist sie die tiefstgelegene Stadt der Welt.

Jericho ist auch ein historisch bedeutsamer Ort mit Ruinen aus einer 10.000-jähriger Geschichte. Die meisten historischen Hinterlassenschaften stammen aus der Frühzeit und dem Altertum sowie aus der Spätantike. Im Mittelalter war Jericho eher unbedeutend, dünn besiedelt und auf eine landwirtschaftliche Funktion reduziert.

Es gibt einige biblische Mythen zu Jericho wie zum Beispiel die Schlacht von Jericho.

13. Jad Vashem Gedenkstätte

Wagon in Yad Vashem in Israel

Yad Vashem ist weltweit eine der wichtigsten Gedenkstätten an den Holocaust im Zweiten Weltkrieg. Es ist nicht nur eine Gedenkstätte, sondern auch ein das Weltzentrum für Recherche, Dokumentation, Aufklärung und Erinnerung an den Holocaust.

Yad Vashem ist ein sehr weitläufiges Areal, auf dem sich viele unterschiedliche Besichtigungsorte befindet. Neben den Denkmälern findest du hier ein Kunstmuseum, eine Synagoge, eine Bibliothek mit der weltweit umfassendsten Literatur-Sammlung über den Holocaust und den „Wald der Nationen“.

14. Israelisches Essen

Shakshuka auf einem Teller in einem Restaurant in Tel Aviv in Israel

Ein Grund wieso wir überhaupt nach Israel geflogen sind, war meine Liebe zum israelischen Essen und Hummus. Das Essen in Israel ist eine gute Mischung aus der traditionellen jüdischen Küche, köstlichen Street Food und frischen Zutaten.

Hier sind ein paar Gerichte, die ihr unbedingt probieren sollt:

  • Sharwarma: israelischer Kebab mit Hummus, Auberginen, Salat und Fleisch. Eine vegetarische Version mit Falafel gibt es auch.
  • Falafel: die frittierten Bällchen aus pürierten Kichererbsen mit Gewürzen, isst man mit Hummus, in einem Pita Brot oder Shakshuka.
  • Hummus: eine Paste aus pürierten Kichererbsen mit Olivenöl, Knoblauch, Petersilie, Zitronensaft und Tahini (Sesampaste). In Israel isst du eine Hummusplatte mit Toppings wie Hühnerfleisch, Hackfleisch oder auch Pinienkernen. Dazu darf auf keinen Fall ein gutes Pita Brot fehlen.
  • Shakshuka: ein Frühstücksgericht aus Eiern mit frischen Tomaten und Gewürzen, das in einer heißen Pfanne serviert wird. Es gibt auch Shakshuka Variationen mit Falafel, Spinat oder Feta-Käse, die du probieren kannst. Ein Pita Brot dazu darf auf keinen Fall fehlen.
  • Israelisches Frühstück: besteht aus frischen Brot, Käse, Wurst, Hummus, Salat, Aufstrichen, Eiern, Gemüse und Obst. Dazu gibt es einen Kaffee oder Tee und meist auch einen Orangensaft.
  • Mezze: damit du so viele Gerichte wie möglich aus der israelischen Küche kennenlernst, solltest du auf jeden Fall eine Mezze Platte in einem Restaurant bestellen. Zur Platte gehören verschiedene Salate, gegrillte Auberginen, Hummus, Falafel, gegrilltes Fleisch, Fisch und fast alle anderen Gerichte in meiner Liste.

15. Wüste Negev

Kamele in der Wüste Negev in Israel

Die Wüste Negev liegt im Süden Israels und erstreckt sich über eine Fläche von 12.000 km2. Sie bedeckt damit ca. 60 % der Landesfläche von Israel.

Hier kannst du die faszinierende Wüstenlandschaft mit ihren Gebirgsrücken und Erosionskratern und die historische Weihrauchstraße anschauen. Seit 2005 gehören die Negev Wüstenstädte und die Weihrauchstraße zum UNESCO Weltkulturerbe.

16. Caesarea Maritima

Ruinen in Beit She an in Israel

Caesarea Maritima ist eine Stadt des Herodes nördlich von Tel Aviv. Wegen ihrer Lage direkt am Meer gehört Caesarea zu den schönsten historischen Stätten in Israel.

Die historisch bedeutsamen Baudenkmäler, Ruinen und archäologischen Ausgrabungen der antiken Stadt wurden zum Nationalpark erklärt.

Zu den interessanten Sehenswürdigkeiten im Süden des Parks gehören das römische Theater, das Amphitheater aus der Zeit des Herodes, die Überreste des Hippodroms, die Überreste des Augustus-Tempels und die Ruinen vom Palast des Herodes.

Im Norden des Nationalparks von Caesarea findest du die Überreste zweier antiker Aquädukte aus der Zeit des Herodes und der römischen Kaiserzeit.

17. Masada

Seilbahn zu den Ruinen von Masada in Israel

Masada ist die bekannteste archäologische Stätte in Israel. Die ehemalige Festung des Herodes liegt auf einem isolierten Bergplateau oberhalb des Toten Meeres.

In der Festung Masada entzogen sich die Juden ihren römischen Belagerern durch Suizid. Die Römer bauten zuvor ein Jahr lange eine Rampe auf den Berg. Das Drama auf der Festung, das sich vor mehr als 1800 Jahren abgespielt hat, ist für viele Israeli ein Symbol des Widerstands.

Die Festung zählt heute zu den am häufigsten besuchten israelischen Nationalparks.

18. Ölberg in Jerusalem

Ölberg in Jerusalem in Israel

Der Ölberg hat für religiöse Pilgerreisende in Jerusalem eine besondere Bedeutung. Die christliche Tradition besagt, dass Jesus im Kidrontal, das sich zwischen dem Ölberg und dem Tempelberg erstreckt, seinen letzten Spaziergang angetreten hat. Am Nordhang des Berges befindet sich der Garten Gethsemane, wo er angeblich gefangen genommen wurde.

Aber auch für alle anderen Besucher ist der Berg ein sehenswertes Highlight in Jerusalem.

Im heilig-historischen Ort findest du vielen Kirchen und einen alten, noch immer genutzten Friedhof. Auf dem Friedhof wurden zahlreiche prominente Juden beerdigt, wie Absalom, der Sohn des Königs David oder Ray Kook und Menachem Begin.

Der Ölberg ist meiner Meinung nach auch einer der schönsten Aussichtspunkte auf die Altstadt von Jerusalem.

19. Rotes Meer: Strände, Tauchen und Kite-Surfen

Kite-Surfen in Eilat am Roten Meer in Israel

Die israelische Küste zwischen Jordanien und Ägypten am Roten Meer ist 12 km lange. Sie ist trotzdem eine der wichtigsten Destinationen für Strandurlauber in Israel.

Wer im Frühling, Herbst und Sommer in Israel schwimmen möchte, bevorzugt den Badeort Eilat meistens den Stränden am Mittelmeer von Israel.

Besonders gerne besuchen Eilat Taucher, Wind- und Kite-Surfer. Dazu kommt die israelische Küche und die Möglichkeit von Tagesausflüge in die Wüste Negev oder nach Petra in Jordanien.

Die Küste am Roten Meer ist durch zunehmend viele direkte Flüge nach Eilat außerdem immer einfacher erreichbar.

20. Carmel Market (Shuk Hacarmel), Tel Aviv

Carmel Market in Tel Aviv in Israel

Der Carmel Markt ist der größte Obst- und Gemüsemarkt in Tel Aviv. Hier findest du täglich außer am Samstag viele leckere israelische Snacks, eine reiche Auswahl an frischen Produkten, Gewürzen der Region, Andenken und vieles mehr.

Auf dem Carmel Markt haben sich außerdem viele verschiedene Imbisse, kleine Lokalen und Cafés etabliert. Iss zum Beispiel einmal in einem der Falafel- und Shawarmastände. Das „Humus“ ist einer der besten Hummusimbisse in ganz Israel.

Außerdem werden Bourekas, gefüllt mit Käse, Tomaten oder Spinat, bei vielen Ständen frisch aus dem Ofen serviert. Für Food- und Marktliebhaber ist der Carmel Market in Tel Aviv meiner Meinung nach ein Muss.

Hier haben wir mehr zu den Sehenswürdigkeiten in Tel Aviv, Jaffa und Reisetipps geschrieben.

21. Fluss Jordan

See Genezareth und Jordan in Israel

Der Jordan ist der längste und wasserreichste Fluss in Israel. Er entspringt am Berg Hermon, fließt durch den See Genezareth und mündet ins Tote Meer. Der Fluss ist einer der wichtigsten Süßwasserlieferanten der Region, der über die Hälfte des Wasserbedarfs Israels deckt.

Der Jordan ist der tiefstgelegene Fluss der Erde und überwindet von Quelle bis Mündung einen Höhenunterschied von mehr als 1000 m. Deswegen und auch wegen seines windungsreichen Verlaufs ist der Fluss nicht schiffbar.

Für Christen und angehende Christen, die sich taufen lassen möchten, ist der Jordan außerdem ein wichtiges Reiseziel.

22. Mariengrab

Eingang in das Mariengrab in Jerusalem

Das Mariengrab im Kidrontal bei Jerusalem, wird als die Grabstätte von Maria, der Mutter Jesus, angesehen.

Das Grab von Maria liegt am Fuße des Ölberges, nahe der Kirche aller Nationen. Bereits im 4. Jahrhundert wurde dort eine kleine Kirche erbaut. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert von Kreuzfahrer restaurierten und erweitert. Allerdings wurde sie von Saladin nach der Eroberung Jerusalems zerstört. Weil Maria die einzige im Koran namentlich genannte Frau ist, wurde die Krypta damals verschont. Sie ist bis heute erhalten geblieben.

23. Weiße Stadt in Tel Aviv

White City in Tel Aviv in Israel

Die Weiße Stadt in Tel Aviv ist eine Ansammlung von mehr als 4.000 schneeweißen Gebäuden. Sie zählt seit 2003 ein Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Die meisten Gebäude wurde in den 1930er und 40er Jahren im Bauhaus-Stil errichtet. Der Architekturstil wurde dabei mit den klimatischen Bedingungen und den lokalen kulturellen Gegebenheiten kombiniert.

24. Nazareth

Leeres Grab in Nazareth in Israel

Nazareth liegt in Galiläa im Nordbezirk Israels. Die Stadt ist als die Heimatstadt von Jesus Christus, Maria und Josef bekannt. Sie zählt heute zu den wichtigsten Pilgerstätten in Israel.

In Nazareth erwartet dich das Flair einer uralten orientalischen Stadt mit ihren verwinkelten Gässchen und kleinen Plätzen, kombiniert mit einer atemberaubenden Naturkulisse in der Landschaft von Galiläa.

Zu den Sehenswürdigkeiten in der Stadt gehören die Verkündigungskirche, die Weiße Moschee, ein ehemaliges türkisches Badehaus und das Herrenhaus, welches das Leben der ottomanischen Oberklasse im 19. Jahrhundert darstellt.

25. Höhlen von Qumran

Qumran in Israel

Qumran ist die weltbekannte antike Siedlung und Höhle in Israel. In den elf Felsenhöhlen in der Nähe der Siedlung wurden die berühmten Schriftrollen vom Toten Meer gefunden, darunter die heute älteste bekannte Handschrift der Bibel. Bis heute ist unklar, wer die Schriftrollen dort deponierte.

Heute sind die Ruinen von Qumran restauriert und du kannst die Wasserkanäle, Zisternen und Häuser von früher besichtigen.

Fazit zu den Sehenswürdigkeiten in Israel

In Israel findest du einen guten Mix aus religiösen Pilgerstätten und weltbekannten Orten, schönen Stränden am Roten Meer und wunderschönen Landschaften im ganzen Land.

Es sind Sehenswürdigkeiten für alle dabei.

Vergiss außerdem auf keinen Fall die israelische Landesküche mit leckeren Hummus, Falafel und Shakshuka!

Falls du noch eine Frage zu den Sehenswürdigkeiten, eigene Tipps oder Erfahrungen hast, dann schreibe uns gerne unten in den Kommentaren.

Welche Orte gefallen dir besonders gut in Israel?

Daria


Hier teile ich meine Passion für Reisen und versuche herauszufinden, wie man mit 25 Urlaubstagen pro Jahr so viel wie möglich von der Welt sieht!

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